Ramp-Zeiten - wie funktioniert das in der Praxis?


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#1
Wie werden die Ramp-Zeiten ermittelt?
Wird das im Sender händisch gemacht, oder gibt es eine ramp tabelle?

Dass SW die Ramp automatisch bestimmt (aufgrund akustischer messungen) kann ich mir nicht vorstellen.

Oder werden die ramp zeiten beim archivieren vermerkt?
 
#2
AW: ramp - wie funktioniert das in der praxis?

Man höre sich den Song an, nehme eine Stopuhr und trage die Zeit in der Liste ein. Ganz einfach :wow:
 
#3
AW: ramp - wie funktioniert das in der praxis?

und die liste habe ich zb. einfach in excel? oder ist die in einer software hinterlegt und wird beim starten des titels angezeigt?
 
#4
AW: ramp - wie funktioniert das in der praxis?

Bei allen Lösungen die ich kenne ist das ein Marker im Audiofile. Der wird beim Archivieren gesetzt.
 
#5
AW: ramp - wie funktioniert das in der praxis?

Da die Musik in der Regel eh aus dem Computer kommt, werden zu jedem Song zahlreiche Informationen in einer Datenbank gespeichert. Beim Import ins System werden Marker (manuell) gesetzt, u. a. für Ramp und Start-Next. Die Sende-Ausspiel-Steuerung (SAS) zeigt Dir, meist visualisiert, die Restlaufzeit des Songs und die Rampzeit an. Es sitzt also niemand mit einer ellenlange Liste vor dem Mikrofon, sucht den Song heraus und bedient eine Stoppuhr.
 
#8
AW: Tool, um die Ramp-Zeiten zu bestimmen?

Automatisch? :wow:

Es gibt weder eine Software, die Songs automatisch in bestimmte Musikkategorien einteilt, noch gibt es welche die die Rampzeiten automatisch setzt. Das wäre auch a) unzuverlässig und b) müsste man die Intros probehören. Na ja und bei Letzterem könnte man „unautomatisiert“ gleich selber mal auf die Maustaste klicken, oder?
 
#10
AW: Tool, um die Ramp-Zeiten zu bestimmen?

also dj micha, ich hab ja wirklich viel verständnis für innovationen. aber warum suchst du ständig programme die dir das radiomachen abnehmen? ich seh da zwei mögliche gründe. 1. - du kennst die unterscheidungen zwischen musikstilen nicht und kennst die songs so schlecht, dass du die rampzeiten dokumentieren willst. anders ausgedrückt: du hast wenig bis keine ahnung von dem was du spielst. sorry, aber den eindruck muss man gewinnen. 2.- dich nerven solche arbeiten und du hast keine lust, dich damit auseinanderzusetzen. darf ich dann mal fragen warum du ein radioprogramm sendest / senden willst? oder warum du ein amateuerradio so durchautomatisieren willst, dass es hinterher wie ffn klingt?
 
#13
AW: Tool, um die Ramp-Zeiten zu bestimmen?

Ich habe eine 1a-Software, in der man Introzeiten abspeichern kann!
Leider kommst Du nicht ran, denn dazu müßtest Du mir den Schädel aufmeißeln...
 
#15
AW: Ramp-Zeiten - wie funktioniert das in der Praxis?

Also, ich muss jetzt kurz mal etwas ansprechen, das zwar sicherlich "Off Topic" ist, aber einfach mal erwähnt werden muss: Dieser Thread ist ein weiterer, wo blutige Radio- und Audiotechnikanfänger ob ihrer Unwissenheit mit hämischen Kommentaren belegt werden. Ich finde es irgendwie schade, denn auch wir, die wir uns besser mit der Materie auskennen, erlebten mal Zeiten, in denen wir mit Begriffen, wie z.B. "Ramp" nichts anfangen konnten und auch froh um ein paar informative Antworten waren, ohne arrogante Kommentare. Ich finde, dass wir den "Neuen" hier auch diese Chance geben sollten...
 
#16
AW: Ramp-Zeiten - wie funktioniert das in der Praxis?

Naja, vielleicht hat Radiodragon ja recht...

Darum: Musikredakteur (oder meist der Prakti) hört sich ein Stück an. In einer Editor-Software kann er in einer Datenbank (welche sich meistens auf einem Server befindet) die Intro-, bzw. Ramp-, bzw. Instrumental-Zeit, oder wie man es sonst nennen möchte, eintragen. Dies ist von Software zu Software unterschiedlich. Bei den einen handelt es sich um ein visualisiertes System, bei welchem man nur gewisse Buttons (Knöpfe) drücken muss. Bei anderen Systemen müssen die Zeiten ausgezählt werden und z.B. als Hunderstelssekundenangabe eingetragen werden. Die Sendesoftware greift nun auf diese Datenbank zu, liest die Daten aus und visualisiert das ganze auf dem Senderechner.

Falls die Musik ab CD gefahren wird, kann man das Stück vorhören (meist als CUE oder PFL gekennzeichnet). Danach die Sekunden abzählen und schön mit dem Text üben. Als kleinen Trick kann man auch das Display des CD-Players anschauen...

Bei Schallplatten würde ich einfach die entsprechende Rille mit einem orangen Marker kennzeichnen. Unmittelbar bevor die Nadel die markierte Stelle erreicht, sollte man mit dem sprechen aufhören :D

Um nochmals ernst zu werden. Mit dem Computer sollte es eigentlich wirklich klar sein und keine Probleme machen. Bei einem anderen Medium einfach kurz vorhören. Und letzlich: Übung macht den Meister...
 
#17
AW: Ramp-Zeiten - wie funktioniert das in der Praxis?

Zitat von radiodragon:
Ich finde, dass wir den "Neuen" hier auch diese Chance geben sollten...
… zu begreifen, dass zum Radiomacher mehr gehört als lediglich eine Software zu starten und alles fix und fertig zu haben. Deine Worte in Newbies Ohren.
 
#18
AW: Tool, um die Ramp-Zeiten zu bestimmen?

Zitat von Dannyboy:
also dj micha, ich hab ja wirklich viel verständnis für innovationen. aber warum suchst du ständig programme die dir das radiomachen abnehmen? ich seh da zwei mögliche gründe. 1. - du kennst die unterscheidungen zwischen musikstilen nicht und kennst die songs so schlecht, dass du die rampzeiten dokumentieren willst. anders ausgedrückt: du hast wenig bis keine ahnung von dem was du spielst. sorry, aber den eindruck muss man gewinnen. 2.- dich nerven solche arbeiten und du hast keine lust, dich damit auseinanderzusetzen. darf ich dann mal fragen warum du ein radioprogramm sendest / senden willst? oder warum du ein amateuerradio so durchautomatisieren willst, dass es hinterher wie ffn klingt?
wollte nur anmerken, daß ich 15.000 Titel auf dem Rechner habe. Und da immer die Ramp-Zeiten manuell einzugeben, ist echt zeitaufwendig!


Michael
 
#19
AW: Ramp-Zeiten - wie funktioniert das in der Praxis?

Wie wär's denn mit Intro vorhören und sich die Ramp-Zeit merken? Ein guter Moderator sollte das schon können.

Ich sehe mich da ziemlich auf einer Linie mit dannyboy und MichaNRW.

Gruß TSD
 
#20
AW: Ramp-Zeiten - wie funktioniert das in der Praxis?

Hi.

Ich kann mich nur einem Beitrag aus den Gold-Foren von J.B. anschließen: Ein Moderator sollte irgendwann ein Gefühl für die Musik und dann auch für entsprechende Ramps entwicklen. Bei den meisten Titeln "kennt" man ja auch die Ramps der Titel, die in Rotation laufen.

Gruss in die Szene

processaudio
 
#21
AW: Ramp-Zeiten - wie funktioniert das in der Praxis?

da ich keinen zugriff auf die gold foren habe möchte ich auch noch etwas dazu sagen:

ich selbst höre wahnsinnig gerne 90er Eurodance und Oldies und wage zu behaupten dass ich auch die Ramp Zeiten fast "auswendig" kann.

Dh. ich schaffe es irgendwas zu quatschen bis der "gesang" einsetzt :)

Aber halt nur weil ich die Musik mag und ein gespür dafür habe. Zumindest sagen so meine freunde :)

Ob das nun talent ist oder nicht weiss ich nicht aber es ist lustig :)
 

Graf

Gesperrter Benutzer
#23
AW: Ramp-Zeiten - wie funktioniert das in der Praxis?

Software gibts keine.
Vorhören und wenn es bekannte Titel sind, sollte ein guter Mod das bereits im Gefähl haben. Schließlich kennt man ja die Titel.
Und wenns was neues ist, hilft nur vorhören!
Vorhören, vorhören, vorhören!
Ist wie, wenn man auf eine Prüfung lernt. :)
 
#24
AW: Ramp-Zeiten - wie funktioniert das in der Praxis?

Wenn man dann das Wissen um die Songs noch mit ein wenig musikalischer Handwerkskunst paart kommt man auch ganz leicht in den Rhythmus, der einem schon fast alleine sagt wann die Vocals einsetzen. Dies gilt zumindest für fast alle Mainstream Sachen. Genau wie alle 4 Takte ein Fill-In oder Break auffen Drums kommt. Dat is so sicher wie das Amen in der Kirche.

Okay, bei Gruppen ala Pink Floyd oder Queen würde ich mich da nicht so festlegen wollen.

Gruß
Keen
 
#25
AW: Ramp-Zeiten - wie funktioniert das in der Praxis?

Sam hat eine Funktion, da kannst du, während der Titel abspielt, durch einen Mausklick die Introlänge speichern.
Allerdings mußt du dazu jeden deiner Titel einmal seperat anhören.Aber auch das gehört zu einer gut gepflegten Senderdatenbank, ohne Fleiß kein Preis ;)
 
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