M94,5 & max neo mit mehr DAB+-Reichweite


Radiomax10

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Dass bei TOP FM die 106.4 wieder im DAB Display steht ist erst seit zwei Tagen so und soll nach meinen Infos ein Versehen sein, der bei der Aufschaltung passiert ist. Ich denke wie du schon sagst muss man einen großen Unterschied zwischen einem Ausbildungskanal und kommerziellem Sender machen.
 

Sieber

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Noch ne Frage zum BDR Test. Warum macht man das ausgerechnet neben den beiden Großräumen M und N und nicht direkt in den Städten?
Das ist eine gute Frage. Auch, warum die Sendegebiete 10D Wendelstein und Büttelberg nicht in einander übergehen und ein SFN testen. Die Stadtmuxe Nürnberg und München sind ja außen vor.
Irgendwie etwas halbherzig der Test.
 

Sieber

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Dass der Move, damals der RockAntenne die Frequenz zu geben, nicht richtig war, drauf könnten sich glaube ich alle hier einigen.
Na ja. Die Rockantenne hatte ja jahrelang das Argument, München UKW oder gesamten Sender ausschalten. Für die BLM wäre das ein Fiasko gewesen, das immer im Raum stand (einst "Rock*Antenne, das Digitalradio"). M 94,5 war aber auch schlau genug, sich nicht mit der "Resterampe" 92,4 und den dortigen Kanzel-Kandidaten einzulassen. Stichwort Horeb, CRM und (später) MKR. Hätte man die einst geplante 107,5 mit ABY verfolgt, würde es auf UKW anders aussehen. Und der AFK wäre noch darauf.
 

Kohlberger91

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Noch ne Frage zum BDR Test. Warum macht man das ausgerechnet neben den beiden Großräumen M und N und nicht direkt in den Städten?

Weils in der größen Fläche, Gebiet getestet wird. Es ist auch nicht ausgeschlossen das weitere Standorte noch folgen werden. Der Test soll 2 Jahre dauern. Es soll später ja auch getestet werden mit unterschiedliche inhalt wie Werbung auf ein und den selben Radioprogramm auf den ein und den selben Kanal, wie das auf der Fläche so in der Praxis hinhaut. Das heißt der Hörer vom Radio XY aus z.B Würzburg soll zum selben Zeitpunkt eine andere Werbung zu gehör bekommen als der Hörer in Regensburg. Sowas muß halt auch in der Fläche getestet werden wo je nach Topographie ganz andere Verbreitungsverhältnisse host z.B Reflexion die man gar nicht bedenk usw usw..
 
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Radiomax10

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Unter DAB plus ist eine Regionalisierung einzelner Sender (z.B. unterschiedliche Werbungen bei gleichem Sender in verschiedenen Muxen) nicht vorgesehen.
 

Kohlberger91

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Und in einem SFN technisch auf gleichem Kanal gar nicht möglich.
Theorietisch soll das gehen und das soll neben vielen anderen Test getestet werden ob in der Praxis hinhaut, auch wird geschaut ob man einen 10D regionsiert fahren könnte, womit man Kanäle, Frequenzen einsparen könnte... Beim EWF wäre das ebenfalls Intersannt mit einen regionalsierten EWF auf ein Bayernweiten Kanal. Es wäre nicht schlecht wenn nur Radios in den jeweiligen Gebiet angehen würden wo auch wirklich von Nöten ist und nicht im ganzen Freistaat. Ein Beispiel, Hochwasserwarungfür Stadt und Landkreis Regensburg, dann soll dann nur Radios im Sendebereich der Hohe Linie angehen und nicht der Rest wie etwar in München wo es gar nicht betrifft. Möglich ist das. Die Till Code sind auch unterschiedlich. Man kann die Standort dank Till Code trotz SFN unterscheiden und feststellen wo man sein Signal von welchen Standort bezieht und wie stark die andern Standorte noch reinkommen. Überlegt a mal wie das möglich ist?! Nun soll geschaut werden ob das im Größen Umfang auch möglich ist bei Programmen dieses Zeitschlitzverfahren. So wäre dann möglich das in München einen andern Inhalt haben könntest als in Würzburg. Es sollen auch mal öffentliche Texttafeln mit einbezogen werden beim EWF. Ein weiteres Thema ist die Erprobung von Datendiensten im Bereich TPEG Emergency Alerts and Warnings (EAW). Diese Anwendung stellt Katastrophenwarnungen an Reisende mit minimaler Ablenkung vom Verkehrsgeschehen auf Navigationsgeräten bereit. Dies erfolgt abhängig vom Standort und in verschiedenen Sprachen und ermöglicht Umfahrungshinweise für die betroffene Region. TPEG-EAW kann über DAB+ oder Mobilfunknetze verbreitet werden. Dann will man mit dem Testnetz schauen ob man die Programmbegleitenden Informationen für die Darstellung attraktiver Programm-Listen (Senderlogos) optimieren kann. Die Test sollen somit umfangreich seim bzw werden. Glaubt es oder lässt es bleiben. Man hat ja nicht ohne Grund zwei Jahre für den Test angesetzt. Nur gleich Los zu mosern und zu sagen der Test sei Halbherzig, find ich nicht richtig. Nicht Versanden was alles ausprobiert bzw durchgetestet werden soll, aber schon mimimi wo gerade mal paare Tage das Testnetzt läuft. Glaubt ihr da arbeiten nur Deppen die nicht wissen was sie tun?? Wir sind die Leien!, die den Test durchführen die Fachleute und die werden scho wissen was sie tun.
 
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PMark

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Danke für Eure Infos!
Auch in Österreich im Raum Niederndorf, Ebbs, Kufstein empfangbar. (logo wenn über Wendelstein)
Im Raum Ingolstadt geht da nichts mehr. Zumindest selbst im Auto bemerkt. Sonst höre ich eher übers Handy. Ich finde das eine tolle Sache. Warum ? Na wegen der höheren Reichweite von Rockin´ Radio auf Max Neo ;) Hoffe das sich in diesen Gebieten einige auf Max Neo über DAB+ hin verirren und evtl. auch bleiben.
 
Möchte mich mal einklinken, in die Diskussion mit der Regionalisierung innerhalb eines SFN. Sicher dass das so funktionieren wird? Denn es bringt ja nichts wenn es sendertechnisch zwar passt, aber kein handelsübliches Gerät damit zurecht kommt, wenn es zwei Standorte gleicher Frequenz mit unterschiedlichen Inhalten empfängt.

Gab es da Tests mit normalen Radios und wie diese sich verhalten?
 

Nicoco

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Theorietisch soll das gehen und das soll neben vielen anderen Test getestet werden ob in der Praxis hinhaut, auch wird geschaut ob man einen 10D regionsiert fahren könnte, womit man Kanäle, Frequenzen einsparen könnte... Beim EWF wäre das ebenfalls Intersannt mit einen regionalsierten EWF auf ein Bayernweiten Kanal.
In Niedersachsen hat man das doch bereits erfolglos getestet, dass eine Regionalisierung im SFN nicht wirklich funktioniert.
Beim EWF ist das aber wohl anders, die ist so spezifiert, dass auch innerhalb eines SFN nur in bestimmten Regionen gewarnt werden kann.
 

Sieber

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Möchte mich mal einklinken, in die Diskussion mit der Regionalisierung innerhalb eines SFN. Sicher dass das so funktionieren wird?
Ich habe da auch sehr große Zweifel. Wer den Sinn eines "richtigen" SFN kennt, weiß warum. Da geht eher gar nichts mit Unterschieden innerhalb des SFN.
Bei der Testausstrahlung Max neo m94, 5 liegt ja auch kein wirkliches SFN vor, da beide Standorte so gut wie kaum ein Überlappungsgebiet haben.
 
Naja gehen könnte es vielleicht schon, wenn man die Radios entsprechend entwickeln würde, dass sie die unterschiedlichen Inhalte trotzdem auseinander halten können trotz der selben Frequenz. Mein Beispiel mit dem Empfang unterschiedlicher Muxe auf gleichem Kanal in einem anderen Thread wurde leider nicht ernst genommen. Ich versteh bis heute nicht warum. Auf Mittelwelle ging das doch früher auch, dass zwei verschiedene Signale gleichzeitig im Radio hörbar waren. Das wäre heute nichts anderes, nur eben auf digitaler Ebene.
 
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Nicoco

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Es sind etliche Millionen Geräte im Umlauf und man muss damit arbeiten.
Und diese Geräte können die Regionalisierung innerhalb eines SFN nur dann, wenn die Geräte ausschließlich eine Regionalisierung empfangen. Kommt es zu einem Mischprodukt zweier Versionen, verstummen die Geräte oder stürzen gar ab.
 
Versuchsprojekte und Weiterentwicklung in allen Ehren. Aber unser staatliches Management sollte erstmal seine Hausaufgaben machen. Wie wir wissen, haben wir in Deutschland kein funktionierendes Warnsystem für die Bevölkerung. Die Hausaufgabe ist, dies möglichst schnell, flächendeckend zu ändern.


Schritt 1: Einführung von DE-Alert, Warnung über Mobilfunknetze nach dem erprobten Vorbild von anderen Ländern. Die Niederlande schaffen damit in realen Tests 94 % der Bevölkerung zu alarmieren. Bei uns soll das Ganze aber irgendwie haken. Hausaufgaben machen!

Schritt 2: Warnungen müssten im Radio erstmal stattfinden:
Hausaufgaben machen!

Schritt 2a: Anschließend würde es Sinn ergeben, die Technik zu verbessern. Und warum 2 Jahre rumexperimentieren? Gibt es nicht im DAB+ Standard bereits ein Notfallflag??
Während das Backup für die Signalzuführung bei UKW seit Jahren funktioniert, muss bei DAB+ überhaupt erstmal geschaut werden, ob und wie das technisch aufgebaut werden könnte.
Könnte nicht die RDS-Warnkennung PTY-31 auf UKW wesentlich schneller aufgeschaltet werden? Und hätten davon nicht wesentlich mehr Leute, wesentlich schneller etwas davon??

Schritt 3: Wieder flächendeckend Sirenenalarm ermöglichen, wie in Österreich oder Schweiz. Die bisherigen Ausbauprogramme sind halbherzig und langsam. Hausaufgaben machen!


Wenn der dringende Notfallbedarf gedeckt und den Praxistest bestanden hat, und dann noch Geld übrig ist, dann darf gerne EWF-TPEG-EAW mit dem Ziel einer europaweiten Ausrollung bei Sendern und Empfängern erprobt werden.
 
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Habakukk

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Naja gehen könnte es vielleicht schon, wenn man die Radios entsprechend entwickeln würde, dass sie die unterschiedlichen Inhalte trotzdem auseinander halten können trotz der selben Frequenz. Mein Beispiel mit dem Empfang unterschiedlicher Muxe auf gleichem Kanal in einem anderen Thread wurde leider nicht ernst genommen. Ich versteh bis heute nicht warum. Auf Mittelwelle ging das doch früher auch, dass zwei verschiedene Signale gleichzeitig im Radio hörbar waren. Das wäre heute nichts anderes, nur eben auf digitaler Ebene.
Weil du schlichtweg Äpfel und Birnen vergleichst. Analoges AM ist etwas dermaßen fundamental anderes als OFDM digital codierte Signale.
Um das mal zu vereinfachen:
AM ist wie wenn du ganz normal deiner Umgebung zuhörst. Wenn zwei Leute gleichzeitig auf dich einreden, bist du durchaus in der Lage, jeden der beiden noch zu verstehen, oder dich zumindest auf eins von beiden zu konzentrieren.
DAB+ ist eher wie wenn du in einem festen Raster - sagen wir mal - im Sekundentakt schriftlich Zahlen vorgelegt bekommst. Wenn das nur eine Person tut (z.B.35784), kannst du die Zahlenfolge zu 100% hernach wiedergeben (35784) und der einen Person zuordnen. Machen das nun zwei Personen zugleich (35784 und 42115), ist es bei DAB+ quasi so, dass sich deren Zahlenfolgen addieren (77899), damit kannst du nicht mehr zweifelsfrei sagen, welche Person welche Zahlenfolge abgeliefert hat, weil du nur 77899 kennst. Du hast also am Ende nicht beides, sondern sogar gar nichts von beidem.

Das war jetzt natürlich sehr stark vereinfacht. Letztlich solltest du dich, bevor du verlangst, dass solche Vorschläge ernst genommen werden sollen, also schon mit den Grundzügen von AM und DAB+ beschäftigt haben.
 

Nicoco

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Während das Backup für die Signalzuführung bei UKW seit Jahren funktioniert, muss bei DAB+ überhaupt erstmal geschaut werden, ob und wie das technisch aufgebaut werden könnte.
Natürlich funktioniert Ballempfang bzw. Richtfunkzuführung auch bei DAB+.
Gleichzeitig kann man auch Satellit als Zuführung nutzen, was z.B. der WDR sehr aktiv nutzt.
MB bindet seine Standorte mittelfristig auch doppelt gesichert ans Backbone-Netz an.
Da ist DAB+ m.E. nach sicherer aufgestellt als UKW, wo viele kleinere Standorte oder manchmal auch größere Standorte per Ballempfang zugeführt werden.
Wenn z.B. der Langenberg ausfällt, fällt auch gleichzeitig WDR 3 an den GNS Münster und Eifel Bärbelkreuz aus, da diese per Ballempfang vom Langenberg zugeführt werden. Eher suboptimal.
 
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Habakukk

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Ballempfang im eigentlichen Sinne (ich empfange ein Signal eines anderen Standorts und strahle dessen Signal quasi unverändert wieder aus) funktioniert prinzipiell natürlich auch bei DAB+. Das setzt aber wie bei UKW voraus, dass empfangenes und wieder abgestrahltes Signal ausreichend entkoppelt sind. Der Sender darf ja nicht sein eigenes Signal nochmal empfangen und erneut abstrahlen.

Auf UKW ist das relativ einfach, weil man meistens an jedem Standort eine andere Frequenz hat. Bei DAB+ mit seinen Gleichwellennetzen ist das eher schwierig. Es braucht dann entweder sehr hohen technischen Aufwand (starke Richtwirkung der Empfangsantennen) oder gute topographische Gegebenheiten (die Empfangsantenne steht abgeschirmt hinter einem Felsen). Außerdem ist die Sendeleistung eines solchen Gleichwellenrepeaters meist sehr begrenzt.

Mir fällt in Deutschland nur ein DAB+Repeater ein, das ist m.W. der Sender Jenner in Berchtesgaden, der den Untersberg empfängt und dessen Signal weiter gibt
 

Sieber

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Und warum 2 Jahre rumexperimentieren?
Bei DAB wurde gerne und sehr lange herum experimentiert. Auch zu "Regelbetriebzeiten". Davon können die wohl aus Macht der Gewohnheit nicht lassen.
Und bei der LKW-Maut hat man hier nicht wie anders Aufkleber verkauft, sondern besonders Jahre und Einnahmen mit einem Tollcollect-System vergeigt.

Und der EWF-Test ist auch halbherzig, da die Standorte Nürnberg und München fehlen und kein wirkliches SFN besteht.
Schritt 3: Wieder flächendeckend Sirenenalarm ermöglichen, wie in Österreich oder Schweiz. Die bisherigen Ausbauprogramme sind halbherzig und langsam. Hausaufgaben machen!
Eher Schritt 1.
Bei der LKW-Maut wäre der Schritt 1 auch simple Aufkleber statt herumdoktoren gewesen. Hätte ja parallel stattfinden können, aber man hätte was gehabt.
 
Bei mir ist die Handywarnung Schritt 1, weil das in wenigen Monaten deutschlandweit fertig ist (oder sollte ich schreiben, fertig sein könnte?). Der Sirenenaufbau braucht, auch bei gutem Willen, sicherlich Jahre.

Mir ging es um nix anderes, als auf dieses
bei DAB+ hinzuweisen. Während eine resiliente Ersatzversorgung bei UKW jetzt (und seit Jahrzehnten zuverlässig) in Betrieb ist.
 
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Nicoco

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Es gibt schon viele MB-Standorte, die doppelt per Glasfaser angebunden sind. Die wichtigen GNS sollten alle dabei sein.
Nur gilt das eben noch nicht für alle Standorte, was aber mittelfristig umgesetzt wird.
 

Thomas Wollert

Administrator
Mitarbeiter
Wie wir wissen, haben wir in Deutschland kein funktionierendes Warnsystem für die Bevölkerung. Die Hausaufgabe ist, dies möglichst schnell, flächendeckend zu ändern.
Das gehört in dieses Thema:

 
Primärziel ist die Bevölkerungswarndienste TPEG2-EAW und EWF zu testen.

Hier was zu EWF:
EWF hatten wir auch bereits hier diskutiert:

Hier was zu TPEG2-EAW:


Im Gegensatz zum regulären M94,5 und max neo in München, bzw. Nürnberg steht bei der Ausstrahlung mit Bevölkerungswarnung "(test)" hinter dem Sendernamen.
 
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