Vor 30 Jahren - Start von mdr und ORB/rbb


Philclock

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Meine Güte, wie versiert dieser Mensch vom Umgang mit Mitarbeitern spricht, das wäre die Lösung für die heutige Zeit. Mich beeindruckt es auch enorm, wie feinfühlig, diplomatisch dieser Mensch durch das Interview schreitet. Die Gemeinschaft als Ziel, flache Hierarchien und Strukturen als Gewinnbringer für Kostenstabilität und mehr Zufriedenheit bei den Mitarbeitern, weil man dann endlich auch mehr Geld eben in die Mitarbeiter investieren könnte. Das wäre es! Es gibt aber eine Sache, die ich nicht verstehe, warum hat man das Funkhaus in der Nalepastraße nicht für den ORB weiter genutzt? Ich denke gerade den Ostdeutschen hätte das gut gefallen, weil man aus Ihrem Erbe sinnvoll etwas weiter entwickelt hätte. Ich hab beim ORB sehr gerne die Sendung Reläxx mit Karsten Blumenthal geschaut, Fritz hab ich geliebt, man fühlte sich dort zu Hause. Heute hat man um seine alten Radiohelden immer Angst, ob Sie es noch irgendwie bis zur Rente schaffen, gleichzeitig lässt man so junge Talente verhungern. Da würde ich die Truppe um die Haupstadtsafari anführen wollen. Die haben sich ein Netzwerk um junge Bands aufgebaut, kämpfen seit Jahren als Junge Radioaktivsten bei Alex Berlin sich durch. Genau der Truppe würde ich die alte K. Sendezeit bei Fritz geben. Sonntags 14 bis 18 Uhr mit den Hörern natürlich. Hier macht, wir unterstützen euch dabei. Stattdessen muss die Truppe alles in Ihrer Freizeit machen. Eine davon ist zumindest als Tontechnikerin wenigstens beim RBB dabei. https://www.hauptstadtsafari.com/ Neulich hatte ja auch Visa Vie bei Fritz gekündigt, weil die Zustände für Sie nicht mehr haltbar waren. Die nun verlangte Arbeitsverdichtung mit einem Geld, wovon man nicht leben kann, das war dann zu viel. Sie hat das genau auf Ihrer Instagramsteite erklärt. Was ich noch machen würde, ich würde den alten Radioleuten einen Verein geben und eine Sendezeit, wo die machen können was die wollen. Die bekommen dann eine kleine Aufwandsentschädigung und Jemand kümmert sich um den Transport zum Sendehaus. Man könnte sehr viel von diesen Erfahrungen für die jungen Menschen verfügbar halten. Da kann ich aus Erfahrung sprechen, ich mache Bürgerradio und hab öfters die Alten um Rat gefragt und sehr viel Hilfe erfahren. Einer schaltet ab und zu meine Sendung ein und dann gibt es in Sachen Aussprache was mit dem Holzlöffel über den Kopf, die eine oder andere Schallplatte steht inzwischen bei mir im Regal und in Sachen Technik hat man mir auch schön öfters geholfen. Übrigens, es ist faszinierend, wie viele Radiorentner sich auf Clubhouse rumtreiben. Da möchte ich Jonny Häusler als Beispiel nennen, der macht dort eine kleine Radiosendung mit dem Namen Spreeblick. Da findet man vom Norden bis tief in den Süden wirklich viel. Zum Abschluss möchte ich sagen, es gibt eine Person beim RBB, die in meinen Augen ähnliche Fähigkeiten und Ansichten wie Herr Rosenbauer hat, dass ist Verena Keysers. Die Frau hat sehr viel Potenzial, was mit äußerst beengten Verhältnissen auskommen muss. Diese Wertschätzung in seiner Mimik, hat mir sehr gefallen. Visual Radio, feinsinnig und inspirierend, klasse!

Ich hab da auch noch was, was sehr gut dazu passt;

 
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