Chemnitz: Wie berichten die ostdeutschen Sender...?


#1
Werte Runde .
Was läuft, sehen wir alle.
Wie wird diese Unerträglichkeit in den Sendern vor Ort thematisiert und wie läuft die Berichterstattung ?
Ich bin interessiert ?

Viele Grüße Dieter
 
#2
Leider wird immer noch von rechten und linken Gruppen berichtet. Das ist unerträglich, da sich auch Bürger der sogenannten Mitte am Protest gegen Nazi-Gewalt beteiligen. Also, wer gegen Faschismus auf die Strasse geht muss nicht zwangsläufig "linksgrünversifft" sein, das sind Demokraten, die Schlimmeres verhindern wollen.
Ich weiß, das in manchen Blödmedien Sozialdemokraten, grüne und Gewerkschaftler gerne als "linke Gruppierungen" bezeichnet werden. Es wird Zeit, Widerstand als "normal" zu akzeptieren.
 
#4
Leider wird immer noch von rechten und linken Gruppen berichtet. Das ist unerträglich, da sich auch Bürger der sogenannten Mitte am Protest gegen Nazi-Gewalt beteiligen. Also, wer gegen Faschismus auf die Strasse geht muss nicht zwangsläufig "linksgrünversifft" sein, das sind Demokraten, die Schlimmeres verhindern wollen. .
was für ein Blödsinn....nur weil man gegen Nazis ist und das auch offen so kommuniziert, ist man also automatisch "linksgrünversifft"? Eine Beleidigung gegen alle Menschen, die in München gegen die Politik der CSU (!!!) protestiert haben.

Warum darüber nur Ostdeutsche Sender berichten sollten, ist mir auch schleierhaft.
 
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#5
was für ein Blödsinn....nur weil man gegen Nazis ist und das auch offen so kommuniziert, ist man also automatisch "linksgrünversifft"? Eine Beleidigung gegen alle Menschen, die in München gegen die Politik der CSU (!!!) protestiert haben.
Wenn ich Deinen Text richtig verstehe, vergleichst Du hier CSU- mit Nazi-Politik. Ich wäre mit solchen Formulierungen vorsichtig. Vielleicht hilft Dir hier ein Geschichtsbuch oder ein Lexikon weiter.
Im Übrigen ist auch nicht jeder, der eine unkontrollierte "Einwanderung" ablehnt und vor deren Folgen oder Problemen warnt bzw. hinweisen möchte, ein Rechtsradikaler, Nazi oder trägt faschistisches Gedankengut. Die von Heinbloed erwähnte Mitte ist nämlich in beiden "Richtungen" aktiv.

Ich stimme Dir in dem Punkt aber zu, warum das Thema besonders ein Schwerpunkt in den lokalen oder ostdeutschen Medien sein sollte, erschließt sich mir nicht, zumal ein Teil der Demonstranten angereist war.
 
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#6
nein, da hast du mich leider falsch verstanden. Die CSU hat aber sehr wohl Worte verwendet, die ich eher einer anderen Partei zugetraut hätte. Und dagegen wurde protestiert. Daran kannst auch DU mich nicht hindern. Seehofer scheint sich ja seitdem inzwischen beruhigt haben. Hat wohl doch etwas genützt.
 
#8
Werte Runde.
Ich habe mich ggf. etwas unglücklich ausgedrückt.
Die Bundesweite Berichterstattung bekomme ich mit.
Mich interessiert aber vor allem, wie die Sender vor Ort mit diesem dann für sie auch lokalen Thema umgehen und berichten.
Viele Grüße Dieter
 
#9
Keine Panik, ich habe nirgends geschrieben, daß ich Dich an irgendetwas hindern will.
Ich erwarte nur, daß man Toleranz, die man von von Anderen erwartet, auch selbst aufbringt.
kein Problem. Das erwarte ich dann aber auch von der Gegenseite. Als "Gutmensch" oder "Linksradikal" beschimpft zu werden, nur weil man Nazi nicht mag.......? Damit meine ich nicht dich. Aber ich lese auch einige Kommentare auf Twitter....sollte ich besser lassen. Schont meine Pumpe.....

Update: nein, ich werde es nicht lassen. Nazis raus! Und damit meine ich jetzt nicht die CSU. Auch wenn ich mit derer Politik nicht zufrieden bin, weil sie meiner Meinung nach die Mitte zu deutlich verlassen haben.
 
#10
Ich formuliere es mal ganz plump: Wie die Medien vor Ort in Chemnitz berichtet haben und auch weiter berichten, kann man in Zeiten des Internets doch ziemlich problemlos herausfinden, denn mittlerweile dürfte es wohl keine Zeitung und auch keinen Radio- oder TV-Sender mehr ohne Internetseite geben.
Die Artikel der "Freien Presse" sind alle ohne weiteres zugänglich https://www.freiepresse.de/chemnitz/gewalttat-chemnitz , ebenso wie die Beiträge von Chemnitz Fernsehen zu der Thematik https://www.sachsen-fernsehen.de/kategorie/chemnitz/ . Die Beiträge von Radio Chemnitz kann man zwar nur bedingt nachhören, aber nachlesen kann man sie schon https://www.radiochemnitz.de/ .
 
#12
Tolles buntes Konzert gestern, zB wurde dieser Text gesungen. Mir scheint, in diesem Land hat man nicht nur Nazis ins Hirn geschissen:
Ich mach Mousse aus deiner Fresse
Boom verrecke
Wenn ich den Polenböller in deine Kapuze stecke
Die halbe Schule war querschnittsgelähmt von mei'n Nackenklatschern
Meine Hausaufgaben mussten irgendwelche deutschen Spasten machen
Gee Futuristic ich krieg Durchfall von die Bässe
Ich ramm die Messerklinge in die Journalistenfresse
Bullen hör'n mein Handy ab (spricht er jetzt von Koks)
Ich habe fünfzig Wörter für Schnee, wie Eskimos
Trete deiner Frau in den Bauch, fresse die Fehlgeburt
Für meine Taten werd ich wiedergebor'n als Regenwurm
Sei mein Gast, nimm ein Glas von mei'm Urin und entspann dich
Zwei Huren in jedem Arm mit Trisomie einundzwanzig"

Einer der Texte gestern auf dem Konzert in Chemnitz. Angeblich gegen Haß und so. Für ein buntes Chemnitz etc. Vom Bundespräsidenten beworben. Drehen eigentlich gerade alle durch ?
 
#13
Also, wer gegen Faschismus auf die Strasse geht muss nicht zwangsläufig "linksgrünversifft" sein, das sind Demokraten, die Schlimmeres verhindern wollen.
Hahaha - Rechte werden sich ebenso wenig selbst als rechtsversifft bezeichnen. Ausserdem kleine Denkaufgabe (auch für den likenden oberschlauen Tagesschau Redakteur): Demokratie beinhaltet nur linksversiffte und keine rechtsversifften Leute?
 
#14
Leider wird immer noch von rechten und linken Gruppen berichtet. Das ist unerträglich, da sich auch Bürger der sogenannten Mitte am Protest gegen Nazi-Gewalt beteiligen. Also, wer gegen Faschismus auf die Strasse geht muss nicht zwangsläufig "linksgrünversifft" sein, das sind Demokraten, die Schlimmeres verhindern wollen.
Ich weiß, das in manchen Blödmedien Sozialdemokraten, grüne und Gewerkschaftler gerne als "linke Gruppierungen" bezeichnet werden. Es wird Zeit, Widerstand als "normal" zu akzeptieren.
Die SPD, Grüne und Gewerkschaften bezeichnen sich aber auch selbst als links.
 
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