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Interessante Musik aus der DDR


lg74

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Ich kann mir sehr gut vorstellen, was da alles bei DT64 nachts lief, das muss Anfang der 90er Jahre die beste Zeit im Radio gewesen sein
Ach, davon lief einiges auch ganz munter im Tagesprogramm. Die speziellen Sendungen kamen natürlich abends bis spätabends, aber tagsüber gab es ganz selbstverständlich Die Art, Sandow, Feeling B, Die Vision und Messer Banzani. Lutz Schramm spielte auch gern mal vormittags Michele Baresi. Ralf Bieniek, damals einer der absoluten Lieblingsmoderatoren, hatte "Tschaka" von Feeling B als Musikbett für seinen Einstieg in das werktägliche Schülermagazin "Lockruf".

Oh ho, AG Geige knallt aber!
Hör Dir mal "Maximale Gier" an:


Im Refrain trällert jemand im Hintergrund "Im Kaufhaus, im Kaufhaus". Na, wer ist das?

ist damit etwa gemeint, dass da mehr war als nur "eine Bakschischrepublik" ;)
Ich sag nix...

Ja geil, den Namen wieder mal zu lesen!

Ok, stimmt, die gab es schon zu DDR-Zeiten. Mir selbst wurden sie aber erst nach der Wende bekannt, weshalb ich sie im Thread über Musik aus der DDR nicht erwähnte.

Als das Album mit der Schildkröte vorne drauf rauskam (Frühjahr 1991?), wurde das auf DT64 massiv mit Airplay begleitet. Ich erinnere mich, dass vor allem Muxikredakteur Alexander Schmitz (?) da eine gewisse Liebe entwickelt hatte.


"Sold" und "Perfect Stomping" liefen im Frühjahr 1991 gern auf DT64 im Tagesprogramm. Ich liebe ja auch "Porters to Heaven" vom 1992er Album "Skagga yo!" sehr:


Aber das war dann schon weit weg von der DDR - also vom Land, nicht vom Plattenlabel. Das hieß doch "Devil Dance Records", kürzte sich D.D.R. ab und gründete das Sublabel "Orange Street", was dann zu einer Plattennummer D.D.R.-Ost... führte.

Hach ja... das "Kannibalen"-Album ist auch so ein Kleinod. "MB in Kinshasa" im Vormittagsprogramm... beschwingter und leichtfüßiger konnte man kaum in den Tag kommen.

Immerhin findet sich dieses auch heute immer mal wieder hochaktuelle Stück "Der Regent ist tot" auf Youtube:


Jade - Sky (aus Fürstenwalde, wunderbares Dark-Pop-Stück)
Ja! Ja! Ja! Nummer Eins der "DT64 Hitsommernacht" 1989 (?) in der DDR-Wertung. Nummer Eins in der internationalen Wertung war glaube ich "Lullaby" von The Cure. Meine Güte, waren das Zeiten.

Die Nummer existiert auf Youtube, einmal akustisch ordentlich, einmal akustisch schlecht - dafür mit einem Video (!!!). Die ordentliche ist hier, das Video gibt es hier:


Man kann beide Welten leidlich synchron in eine zusammenführen. ;)
 

lg74

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Das "Torture"-Album holte ich mir soweit ich mich erinnere im Frühjahr 1991 per Mailorder, zusammen mit einigen anderen Platten. Auch davon liebe ich einige Titel sehr, vor allem


und


Das war so mein Pop 1991. Die Titel waren aber in der Tat älter und stammen noch von vor dem Mauerfall. Man findet auf Youtube einige Auftritte aus dieser Zeit dokumentiert.

Das nachfolgende Album "Fascination" war sehr kurz (32 Minuten oder so), klang topfig und plattkomprimiert und begeisterte mich absolut nicht. Inzwischen hatten wir den real existierenden Kapitalismus um uns herum und Uwe Niels von Geyer machte im MDR-Fernsehen so eine komische Jugendsendung, die wohl "Tanzhaus" hieß. Interessierte mich dann alles nicht mehr.

die sich leider auf Grund eines ziemlich widerwärtigen Verhaltens des Sängers für mich disqualifiziert hat
Allgemein oder gegenüber Dir?

Tina has never had a Teddybear
Oh ja... "He's coming back" war auch so eine Nummer, an die ich mich auf DT64 erinnern kann.

Das krasseste, was uns diese Band bescherte, war der Auftritt im größten Lampenladen der DDR. Ja, die durften im Palast der Republik spielen und gingen ab wie ein Zäpfchen. Damit hatten die Ordner im Saal so ihre Probleme und als dann Fans tanzend die Bühne eroberten, brach man das Konzert ab, spielte zur "Deeskalation" die Erste Allgemeine Verunsicherung ein (was gar nicht deeskalierend wirkte) und es sah nach Konfrontation aus. Die Band versuchte dann zu vermitteln "Geht mal runter .... bitte... wir wollen noch was spielen"). Es dauerte eine gewisse Zeit, bis der ordnungsgemäße Zustand der DDR-Jugendkultur wiederhergestellt war. Dann durften sie weiterspielen: "Noch wat? Noch wat zum Tanzen? ... BLOODY CHRISTMAS!" Geil!

Bitte für dieses Konzert hier entlang: http://tapeattack.blogspot.com/2013/06/tina-has-never-had-teddybear-live.html

Die Ansage für die Band machte, ach, das erkennst Du selbst. Und da merkte man schon etwas Aggression im Publikum. Die Leute wollten feiern und kein Gelaber, auch nicht von jemandem, der viel für diese Szene getan hat.

Das Auge Gottes (Schweriner Band, "Du hast Jesus Christ an das Kreuz genagelt" oder "Das Ding das durch den Wind geht"...)
War doch erst weitgehend nach dem Ende der DDR bekannt, oder?


"Vorbei ist vorbei" wäre noch zu nennen. Frank Aischmann (ja, der aus Moskau, Washington und dem Hauptstadtstudio) mochte sie sehr, soweit ich mich erinnere.


Das war Tagesprogramm 1994. Da hieß das Programm Sputnik und war schon weitgehend Grütze. Hinzu kam, dass es mir psychisch drecksübel ging - seit Anfang 1992, synchron zum Ende von DT64 als eigenständigem Programm, synchron zum Start des MDR in meiner Heimat. Fremd im eigenen Land. Ich konnte also auch sowas nicht mehr genießen. Geht schlecht mit Dauerschmerzen im Körper.

Hatten wir eigentlich die Freunde der italienischen Oper schon? Da lief auf DT64 mal ein Trailer, sinngemäß "Die Freunde der italienischen Oper im Schauspielhaus zu Dresden... unlimited surprise". Die kamen da dann wohl in einer Aufführung auf die Bühne und spielten. Ich war nicht dabei.

Ich lieeeebe


und die Platte zischt wirklich so ekelhaft wie hier im Youtube-File. Die war offenbar schon so gemastert. Trotzdem: laut hören!

Auch der lief auf DT64:


Da war ja auch Rummelsnuff dabei, der viel später dann lange Zeit legendärer Türsteher im Berghain war.
 
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astereix

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@lg74 : zu Die Vision und Uwe Niels von Geyer: zugegebenermaßen "allgemein", als die Geschichte mit dem MfS hochkam, insbesondere der Umstand, dass er einen guten (besten?) Kumpel, der ihm in seine Fluchtpläne einweihte, nicht nur verriet sondern am Fluchttag den Kumpel auch noch ein Stück begleitete und mit den besten Wünschen verabschiedete, jedoch von der unmittelbaren Gefangennahme wusste.
Komisch, wie so etwas "nachhallt"...*nachdenklich*

"Das Auge Gottes" - na ja, Gründung wohl 1989. In Ost-Berlin waren die Mitglieder (wie Kruspe) zu dieser Zeit schon im einschlägigen Umfeld unterwegs. Aber richtig - Bekanntheitsgrad erst (weit) nach 1990

Ansonsten gab es irgendwo im Netz mal einen Mitschnitt eines s-f-beat (SFB 2) vom Mai 1989, bei dem 3 Ost-Berliner Bands (Tina..., Feeling B, Die Anderen) interviewt wurden, die am gleichen Abend in West-Berlin gastierten. Auch das ein interessantes Stück Zeitgeschichte.

Hatten wir eigentlich schon Die Skeptiker?
 

astereix

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Was hat deiner Meinung nach, diese Qualität der Medien damals ausgemacht, diese wirkliche echte Freiheit,
die viele Radiomacher damals hatten?
@Radiokult hat dazu eigentlich schon das Meiste gesagt. Aus meiner Sicht würde ich aber zusätzlich auch ein anderes bzw. deutlich verändertes journalistisches (Selbst-)Verständnis unterstellen. Natürlich - "Freiheiten" gab es ohne Ende, aber auch einen verantwortungsvollen Umgang damit. Die Sendungen hatten erstklassige Redaktionen, journalistisch bzw. publizisisch ausgebildete Leute mit vielfältigen Hintergründen, dazu Moderator*innen die intuitiv das in der jeweiligen Situation Richtige zu tun wussten oder sagten.
Beispiele sind immer schwierig, aber heute geht es mir so, dass die - eigentlich naheliegende - Frage oder Rückfrage gar nicht gestellt wird, Moderationen oft als selbstverliebtes Spiel verstanden werden, Faktenschwäche erschreckend ist. Mal abgesehen von den unzähligen Dudelfunkern die überhaupt nichts zu bieten haben.
Ob es "heute noch funktionieren würde" weiß ich nicht. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das die richtige Frage ist. Ich halte einen solchen journalistischen Ansatz allerdings für gesellschaftlich dringend nötig (in Teilen gibt es ihn ja noch, bspw. beim Deutschlandfunk), selbst wenn er nur 1 bis 2% erreichte. Es wäre zunächst ja nur ein Rückzugsort, eine Heimat für diejenigen, die sich sehr gern dem "Dudelfunk"-Diktat, auch bei den ÖR, entziehen würden wollen. Ob dann noch eine Klammerfunktion und eine Potenzierung in die Gesellschaft, wie sie DT64 hatte, entstünde, läge am Programm und seinen Nutzer*innen. Eine gewisse Sehnsucht bei Menschen sehe ich da schon, andererseits ist die Meinungsquantität mittlerweile derart ausgeprägt, dass ein gesundes Verhältnis zu einer Meinungsqualität aktuell für mich nicht sichtbar ist. Ich hoffe, das war jetzt nicht zu abgehoben...;)
 

lg74

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die Geschichte mit dem MfS
Siehste mal, das wusste ich noch gar nicht (mangels intensiverer Befassung und überhaupt entsprechender Quellen nach dem Ende des "richtigen" DT64. Oder ich habe es vergessen. Selbst beim Googeln jetzt ist es schwer, etwas zu finden. Demnach stand in "Wir wollen immer artig sein" von Galenza/Havemeister dazu wohl was. Das Buch müsste ich sogar besitzen (peinlich, ich weiß es nicht mehr), steht aber wenn, dann am anderen Wohnort. Meine Güte, ich werde alt.

Ansonsten gab es irgendwo im Netz mal einen Mitschnitt eines s-f-beat (SFB 2) vom Mai 1989, bei dem 3 Ost-Berliner Bands (Tina..., Feeling B, Die Anderen) interviewt wurden, die am gleichen Abend in West-Berlin gastierten.

Die Sendungen hatten erstklassige Redaktionen, journalistisch bzw. publizisisch ausgebildete Leute mit vielfältigen Hintergründen, dazu Moderator*innen die intuitiv das in der jeweiligen Situation Richtige zu tun wussten oder sagten.
Und aus diesem Grund verlinke ich hier noch mal - vor allem für @Philclock - die "Schall und Rauch"-Sendung von DT64. Ende 1991 gaben die Musikredakteure nochmal ihr bestes - eine Woche drauf war Schluss und die Leute verstreuten sich, von ORB über MDR bis Musikindustrie. So zelebrierten in der Nacht vom 23. auf den 24. Dezember 1991 Ronald Galenza und Holger Luckas die Indie-Nacht.

Das sind 7 Teile zu je einer Stunde (!), zu finden unter https://tapeattack.blogspot.com

Es geht da bei weitem nicht nur um DDR-Musik. Aber es sind glaube ich 2 Stunden drin, da geht es nur um die DDR. Da kommt dann auch noch das ganz krasse und experimentelle Zeugs. Herr Blum, Wartburgs für Walter, Schleim-Keim, Happy Straps, Ornament und Verbrechen fallen mir spontan ein.

Es geht dann auch in den Ostblock, nach Ungarn, ins Baltikum (Röövel Ööbik beispielsweise - lief im November 1991 auch schon mal im Schülermagazin "Lockruf" auf DT64, hatte sich ein heutiger Informatikprofessor aus Leipzig gewünscht) und es geht nach Westdeutschland und Westberlin. Mit Interzone, mit der Tödlichen Doris, mit "Pille Palle und die Ötterpötter". Auch da waren sie kompetent.

Ach so:

Hatten wir eigentlich schon Die Skeptiker?

Schuldisco 1990/91. Pflicht. Die Leute gingen derbe ab.
 
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Neuling64

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@Frage von Philcock: Was haben die Leute in der DDR früher so gehört ?

Nun das kam natürlich immer auf die Vorlieben und evtl. auch das Alter der Hörer an. Kammersänger Reiner Süß hatte sicherlich ebenso seine Zuhörerschaft wie auch Opernsänger Peter Schreier ( um auch mal die klassische Schiene ein wenig abzudecken ;) ).

Bzgl. der U - Musik hielt es das jüngere Publikum hauptsächlich mit den Hits, welche überwiegend
von Künstlern aus den "westlichen" Gefilden ( meist englischsprachig ) dargeboten wurden. Auch Schlagerfans z. B. von Mireile Mathieu, Udo Jürgens oder Nana Mouskuri gab es zahlreiche. Natür-
lich gab es auch den Ost- Schlager ( u. a. Frank Schöbel ), oder auch die nachgemachte NDW
( u. a. Arnulf Wenning, Marion Sprawe ).

Die Musik für spziellere Interessen ( z. B. Country- Musik: u. a. Winnie 2 - Elektromusik: u.a. Pond, Jazz-und Soul: u.a. Uschi Brüning, Jazz: Günther Fischer ) wurde bereits von Skywise sehr gut dargestellt.

Sehr beliebt waren in den Diskotheken auch Lieder von Künstlern aus den Ländern des sog. befreundeten Auslands ( also die damaligen osteuropäischen Republiken ), da sich diese in der staatlichen Vorgabe von 60 ( Ost ) : 40 ( West ) gut ( weil bei Ost ) integrieren ließen. Oft waren dies Lieder, welche aus der ursprünglichen Landessprache, dann für den " DDR - Markt" ins deutsche übersetzt bzw. auch vorgetragen worden sind.


An dieser ungarische Band ( bzw. dem späteren Ableger Lokomotiv GT ) kam in den 70-er Jahren jedenfalls kaum eine DDR - Diskothek vorbei, auch wenn meist nur deren Titel " Perlen im Haar" aufgelegt wurde.


Weitere beliebte Künstler aus der Ungarn waren:



Aus Polen wurden sehr oft gehört:



Weitere u. a.: Dwa plus jeden ( 2+ 1/ Polen ), A. Pugatschowa ( UdSSR ), Vaclav Neckar & Bazillen, Helena Vondrackova ( beide CSSR ), Judith Szüsz ( Ungarn ).

Viele dieser osteuropäischen Künstler starteten oder "befeuerten" ihre Karriere übrigens durch die Teilnahme an den Musikfestivals von Sopot oder Oppole ( beide Polen ), praktisch dem Pendant des ( westlichen ) Musikfestivals von San Remo.
 

Skywise

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Weitere u. a.: Dwa plus jeden ( 2+ 1/ Polen ), A. Pugatschowa ( UdSSR ), Vaclav Neckar & Bazillen, Helena Vondrackova ( beide CSSR ), Judith Szüsz ( Ungarn ).
plus die Skalden bzw. Skaldowie, Marek Grechuta & ANAWA sowie Budka Suflera und SBB (jeweils Polen), Illés (haben auch mal mit Koncz zusammengearbeitet) fallen mir noch aus Ungarn ein, Jiří Korn aus der Tschechoslowakei ... und wenn mich nicht alles täuscht, gab's auch einiges von Karel Gott ausschließlich in der DDR ... *kopfkratz*

Gruß
Skywise
 
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Dr. K

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Für mich eine Offenbarung Ende der 1980er Jahre: A.E. Bizottsag (das Albert Einstein Committee aus der Nähe von Budapest - Schallplattenkauf im Ungarischen Kulturzentrum am Alex in Ost-Berlin), die Rasenden Leichenbeschauer (Vagtazo Halottkemek, Ungarn, bekannt über Gabor Body Filme), aber auch so Sachen wie Izrael (Polen), Expander des Fortschritts (DDR), Laibach (Slowenien/Yugoslawien) & Co. A.E. Bizottsag höre ich auch heute noch und das gern, hatte sogar in den 2000er Kontakt zu Andras Wahorn in Californien aufbauen können für meine Radiosendungen.
Den Schlagermüll fanden wir damals schon grenzwertig, aber Geschmack ist bekanntlich...you know einschl. Direktübertragung von Ein Kessel Buntes in die CSSR. Daraus folgt übrigens der CD-Sampler Zwei Kessel Buntes..
Aber AG Geige war/ist natürlich top. Wer's etwas alberner mag: DekaDance (Dresden)...
 

Radiokult

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Eine gute Aufarbeitung der DDR-Underground-Musikszene bzw. ein gelungener Einblick in selbige ist noch immer die Film-Trilogie "Flüstern & Schreien". Teil 1 ist der bekannte Defa-Film von 1988, Teil 2 von 1994 befaßt sich ausschließlich mit den Bands Feeling B und Sandow und wurde soweit ich weiß nur 2 mal öffentlich aufgeführt bzw. gesendet. Da das eine reine TV-Produktion war, kommt man da unter Umständen eventuell übers Deutsche Rundfunkarchiv ran. Um den dritten Teil ranken sich dagegen verschiedenste Legenden. Es soll zum Beispiel 4 verschiedene Schnittfassungen geben, weil die unterdessen zu Rammstein mutierte Band Feeling B diverse Materialverwendungen verweigerte. Ausserdem soll der Tod von Feeling B - Sänger Aljoscha Rompe Ende 2000, wohl noch zu weiteren Verwerfungen bezüglich des Films geführt haben. Die endgültige Fassung soll 2015 wohl auch nur ein einziges mal öffentlich aufgeführt worden sein.


Zum Thema Sandow ist das hier empfehlenswert. Ab etwa Minute 17 gehts auch um die angesprochenen "Flüstern & Schreien"-Filme





 
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Radiokult

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Der Sänger der Punkband No exit, Robert "Rio" Korn ist in der Nacht auf Mittwoch im Alter von nur 52 Jahren verstorben, meldet heute der Berliner Kurier...
 

AgnesGerner

Gesperrter Benutzer
@Philclock

Wenn dir Rock-und Punkmusik aus der DDR gefällt, dann musst du dich unbedingt mit der Metalband Biest aus Jüterbog beschäftigen. Die haben damals mit "Motortraum", "Grab im Moor" und mit "Manne - gegen Gewalt", um nur einige Stücke zu nennen, großartig heftige Diamanten rausgeschossen.
Die Konzerte von Biest müssen legendär gewesen sein, denn neben ihren eigenen Sachen haben die Stücke von Running Wild oder von Slayer nachgespielt. Da muss es ordentlich gescheppert haben.

Frag dazu mal die Marion Brasch, wenn ihre ersten Reaktionen plötzliches Erbleichen und Stottern ( "Oh Gott... Biest") sind, dann bekommst du vorab schonmal einen Eindruck, was für eine brachiale Energie Biest damals erzeugt haben, hahahaha.
 
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