Veränderungen bei Bremen Vier


Und trotzdem steht sie immer noch im Programmschema. Auf die Pflege der Homepage legt man anscheinend nicht so viel wert.
Das wird jetzt nur noch getwittert, geskyped oder sonstwas.... Homepage ist sowas von Oldschool - fast wie Zeitung, trotzdem gibt es noch Pressemitteilungen??
Wo ist bitte das Raumschiff, das mich vor 20 Jahren aus meiner Welt entführt hat - ich will zurück in meine Welt!!!
 
Hat man sich bei Radiobremen eigentlich schon vor lauter Verjüngungswahn ein Mal Gedanken gemacht wie es denn künftig mit dem Nachtprogramm weitergehen soll? Bleibt die Popnacht bei RB 4 oder zieht diese zu Gunsten der jungen Nacht vom WDR um, zu RB 1 und ersetzt dort die Übernahme der SWR1-Nacht?

Oder kommt die junge Nacht zu Next und der Rest bleibt wie es ist (SWR 3 auf RB 4, SWR 1 auf RB 1) ? Bei Radio Fritz hätte vor einigen Jahren auch keiner für möglich gehalten dass da nachts mal so ein Dreck laufen würde wie diese "junge Nacht". Das kann man ja wohl komplett vergessen.

Oder bekommt am Ende vielleicht sogar RB 2 die SWR3-Popnacht und RB 1 die stinklangweilige Hitnacht vom NDR ? Auf RB 2 laufen ja tagsüber auch immer mehr belanglose Dudelliedchen aus den Charts, aber nachts noch stündlich eigene Nachrichten!

Irgendwie klingt die Popnacht vom SWR zur Zeit schmissiger als alle Radiobremen-Programme die eine Nummer im Namen tragen zusammen. Aber man hört ja immer wieder dass man an der Weser sparen will und muss.

Fragen über Fragen...
 
Schauen wir uns doch einmal die letzten Programmreformen und Entwicklungen bei RB genauer an:

RB4 war seit den Anfangstagen im Jahr 1986 ein Trendsetter in der ARD, war innovativ und stets am Puls der jungen Hörerschaft. Auch ich bin "mehr oder minder" mit RB4 groß geworden, Kabel sei Dank, N-JOY konnte für mich dagegen immer einpacken.

Mit der Programmreform 2013 (siehe https://www.radioszene.de/57926/bremen-vier-das-original-erfindet-sich-neu.html) hat man das bis dato sehr stimmige Onair-Design (mal mehr, mal weniger gut) überarbeitet und die Musikauswahl verändert. Wenn ich mir die Playlist von Bremen Vier heute anschaue, scheint man aber etwas zurückgeschaltet zu haben und spielt hin und wieder auch ältere Titel (bis zurück in die 80er, man hat kürzlich sogar einen ganzen 80er-Tag veranstaltet). Spätestens seitdem Bremen Next (mit deren Musik und Moderationsstil ich so gar nichts anfangen kann) die leistungsstarken UKW-Frequenzen von Funkhaus Europa bzw. COSMO übernommen hat, dürfte sich das Thema "Jugendradio" für Bremen Vier zugunsten von "Junge Erwachsene-Radio" (siehe auch hier von 2016: https://www.radioszene.de/94385/bremen-vier-kleiner-relaunch-2016-programmschema.html) erledigt haben. Musikalisch ist Bremen Vier damit zu einem Gemischtwarenladen geworden, bei dem mir jegliches Verstädnis für die strategische Ausrichtung fehlt.

Seit dem groß angelegten Aufbau von Bremen Next hat man spätestens mit der Programmreform 2016 diverse Änderungen vorgenommen, die darauf hindeuten, dass man die verfügbaren Ressourcen (die bei RB chronisch klamm zu sein scheinen, siehe alte Artikel im ARD-Jahrbuch und im SPIEGEL) zwischen zwei Hörfunkprogrammen aufgeteilt hat:

- Bremen Next hat mehr moderierte Strecken bekommen und wurde zum Sender mit Deutschlands jüngster Hörerschaft. Gratulation dazu (und das meine ich wirklich ernst), die Internet-Generation wieder an ein lineares Medium zu binden. Die Inhalte von Next können, dürfen und mögen aber nicht jedem "alteingesessenen" Hörer gefallen. Das war bei der Einführung von Bremen Vier 1986 nicht anders.

- Auf Bremen Vier ist die Info-Sendung "mittendrin" am Mittag entfallen, stattdessen hat man die Beiträge im Tagesprogramm verstreut. Ungünstig, denn die Tagesschau mit allen wichtigen Infos des Tages kommt auch immer zuverlässig zu einem bestimmten Zeitpunkt. So heißt es bei RB 4 bei Zeiten (Sendungsausfälle inbegriffen) nur "läuft". Kann man gut finden, muss man aber nicht.

- Die Lateline ist mittlerweile Geschichte, obwohl RB4 sie seinerzeitig mitproduziert hat. Ein Ersatz fehlt m. E. bisher, vor allem nachdem "Domian" nicht mehr onair ist.

- Man hat "Was wollen wissen" von N-JOY übernommen, was "Zeiglers wunderbare Welt des Pop" zuletzt in zwei Teile zerlegt hat. Warum man hier mit dem Audience Flow bricht? Keine Ahnung! Hoffentlich findet sich ein Sendeplatz auf den anderen Wellen. Dass man es aber als "kann/sollte/dürfte"-Option kommuniziert hat, klingt nicht nach interner Absprache. Offen bleibt, was aus den anderen "Personality Shows" wird. Hoffentlich schleifen sie sie nicht ab -- hr3 weckt da böse Erinnerungen.

- Zwischen 19 und 20 Uhr ist mit der "blauen Stunde" etwas eingezogen worden, was man als Programmbruch auffassen kann und der dem typischen Automationsfunk von Privatsendern in nichts nachsteht. Unüblich und - nach meiner Auffassung - unnötig für ein ARD-Programm mit Anspruch. Warum hat man es hier nicht geschafft, etwas zu bauen, was Hörer aus dem Tagesprogramm in die Spezialsendungen mitzieht? Bei "Bremen Vier bis 8" ging es doch auch.

- "Axel P." ist (wie hier im Forum bereits festgestellt) schon seit geraumer Zeit zugunsten von "läuft" nicht mehr auf der Antenne gewesen. Ich habe großen Respekt vor der Leistung von Herrn Sommerfeld, muss aber gleichzeitig anmerken, dass man den Programmplan ggf. anpassen (und stattdessen nicht nur vor sich hin dudeln und die Hörer warten lassen) müsste, falls diese Sendung nicht mehr Teil des regulären Programms ist.

- Am Sonntagnachmittag ist "weltweit" entfallen, was zwar hauptsächlich aus ARD-Material bestand, aber dennoch recht informativ war und "über den Tellerrand hinaus" geblickt hat. Bildungsauftrag, anyone?

- Am Sonntagabend hat man "Gefühlsecht" durch "Vorsicht Völz" ersetzt, was zwar kein Ersatz ist, aber bei Zeiten aufgrund seiner anarchistischen Anmutung sogar recht unterhaltsam ist. Die Frage ist natürlich, wie viel Manpower dahinter steckt, um so eine Sendung in der Schlagzahl durchzuhalten. Einen besseren Sendeplatz als den Sonntagabend wird man für die Sendung aber auch nicht finden können, weil sie unter der Woche konzeptuell nicht funktionieren dürfte.

- Lea Finn und Ike Pauli (obwohl beide talentiert sind und früher öfter auf der Antenne waren) habe ich schon länger nicht gehört. Schade, verschenktes Potenzial.

- Zukünftig keine Morningshow mehr mit JUK/Tina bzw. Roland/Olaf. Dass der Schritt im Zuge der Verjüngung (die auch bei einem "Junge-Erwachsene Radio" irgendwann kommen musste -- war klar. Aber vielleicht könnte man sowas etwas subtiler gestalten. Hörer wären dann etwas vorbereiteter).

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass RB4 um 2011/2012 für mich eine Hochphase hatte, auch wenn die 90er Jahre deutlich stürmischer gewesen sein mögen. Obwohl ich nicht aus dem "Bremen Vier-Land" komme und dort auch nie gewohnt habe, hatte der Sender immer etwas professionell Unaufgeregtes für mich.

Ich hoffe, dass man das Programm nicht weiter ausdünnt und zu alter Stärke zurück findet. Das schließt natürlich auch die Qualität der Inhalte ein. Radio soll und kann ein verlässlicher Begleiter bleiben. Wenn es in die Belanglosigkeit abdriftet, dann ist es kaputt. Wenn die Leute das, frei zitiert nach Wolfgang Hagen (1. Programmchef) "erste 'Rock und Pop'-Radio im Rahmen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks" vollends der Einsparung preisgeben, schießen sie es endgültig ab. Ich hoffe, man ist sich dessen bewusst.

Viele Grüße

Muted
(dieser Foren-Beitrag spiegelt nur meine eigene Meinung wieder)
 
Zuletzt bearbeitet:
PM von Radio Bremen:

...
Auch die Abendstrecke von Bremen Vier wird überarbeitet. Das bisherige Konzept der sehr unterschiedlichen Musikspezialsendungen an den einzelnen Wochentagen weicht einer neuen Musiksendung, die sich täglich um neue Musik kümmern wird. Davon betroffen ist auch „Zeiglers wunderbare Welt des Pop“ – diese Sendung könnte aber eine neue Heimat bei Bremen Zwei finden.
...
https://www.radiobremen.de/unternehmen/presse/radio/bremenvierstelltsichneuauf100.html
Ich würde mich über - wenigstens etwas - klassische Musik im sog. Kulturprogramm von RB freuen. Das wäre für RB 2 imo ein Schritt in die richtige Richtung...
 
Zuletzt bearbeitet:
Bremen 4 ist bald Geschichte. Sie hätten ihre Zielgruppe einfach mit einem Programm a´la RADIO EINS abholen können. Solch ein Programm wäre eine super Bereicherung für Bremen gewesen. Und wer heute NICHT auf Personality setzt, der hat die Realität verkannt. Vorbei sind die Zeiten der glattgebügelten Stimmchen. Die Menschen wollen nah dran sein, Menschen hören mit Ecken und Kanten. Bremen 4 kann als Jugendwelle nicht mehr funktionieren. Leider. Da hilft auch keine neue "junge" Besetzung. Sie hätten sich auf die 25-45 stürzen sollen. Was jetzt kommt, möcht ich mir gar nicht mehr anhören. Mich störte schon diese langweilige Playlist. Darum habe ich nur noch sporadisch reingezappt. Vor allem in der "flotten" "Remmi-Demmi" Sendung, wo man echt Potenzial gehabt hätte, hat man Woche für Woche die gleichen Songs gespielt! Eine reine Platzhaltersendung. Schade... Chance vertan. Aber was will man von einem Wellenleiter Haas erwarten. Innovative Ideen kamen bei ihm leider noch nie. Diese Reform besiegelt das Ende der Welle.

Na dann...
 
Zuletzt bearbeitet:
ich bin mal gespannt was da rauskommt. Wisst ihr schon, wann genau der Relaunch stattfinden soll? Und ich muss demjenigen der das geschrieben hat echt recht geben. Die Zeiten derer dass man nur belanglose Stimmen hören wollte ist schon lange vorbei. Mich nervt das bei RSH auch. Wenn ich eine Moderatoren höre, die ich in keinster Weise irgendwie mit Rsh verbinden kann, denke ich mir auch nur schön waren die alten Zeiten. Apropos R.SH! Ich kenne da eine die heißt so ähnlich wie bei eurem damaligen Bremen 4 nicht ike pauli oder wie man sie schreibt, sondern eine ike kirchner! Das ist aber nicht die selbe oder? Woher ist die eigentlich gekommen. Wisst ihr das? Die Mutter geht ja jetzt mit Matze Schmark und Volker Mittmann die wach mittmann show. hmm! Aber zurück zum Thema.
 
Gerade der Abgang von Persönlichkeiten wie Arnd Zeigler und Jens-Uwe Krause sowie die ersatzlose Streichung der abendlichen Spezialformate rühren am Kern von Bremen Vier. Insofern befürchten die Hörerinnen und Hörer ein wenig gehaltvolles Angebot auch zwischen 20.00 und Mitternacht (die Strecken wochentags zwischen 10.00 und 19.00 sowie das Wochenende bleiben unverändert). Zudem gibt's ab Februar auch keine echte Radio-Persönlichkeit am Mikrofon.

An dem Weg zum kompletten Bremen Vier Dudelfunk wird die Gesprächsrunde zur Programmreform selbstverständlich nichts ändern. Bemerkenswert ist dieser Schritt aber doch: Die Verantwortlichen sind vom Gegenwind der Hörerinnen und Hörer schlicht überrascht!

Mutig wäre: diese Gesprächsrunde live im Radio zu senden oder zumindest online verfügbar zu machen. Das aber wird sich Bremen Vier nicht trauen!
 
In der PM von Radio Bremen heisst es u.a.: „Musik, Inhalte und Präsentation werden neu fokussiert“. Das heisst das gesamte Programm wir zum Dudelfunk runtergezogen und nicht nur die Morgenshow und die Abendstrecke! - Wobei mir nicht klar ist, was am Tagesprogramm noch glatt gebügelt werden kann, das ganze ist doch schon wie eine Endlosschleife im Fahrstuhl, nur mit GEMA-pflichtiger Musik.
 
ich habe gerade mal ein wenig bei facebook gestöbert, da schlagen die Wellen auch ganz schön hoch. Toll finde ich da die Antworten von Bremen vier: man hätte in den drei letzten Jahren Hörer verloren und müsse darauf reagieren. Sind das nicht genau die drei Jahre in denen solch grandiose Sendungenen, wie die Blaue Stunde eingeführt wurden und die Infrostrecke am Mittag wegfiel? Welche Lehren zieht man draus: noch flacher bügeln??? Manomanoman -unfassbar! Raus mit Haas - rein mit vernünftigen Köpfen. Ein Teil erfüllt sich spätestens nach der übernächsten MA.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich war gerade eben bei der Gesprächsrunde bei Radio Bremen. Neben Wellenchef Helge Haas war auch Radio-Bremen-Programmdirektor Jan Weyrauch da und hat die Fragen des Publikums beantwortet. Das Publikum war ziemlich durchmischt, wahrscheinlich altersmäßig meist oberhalb der Zielgruppe, die Bremen Vier anpeilt, aber es waren durchaus auch ein paar jüngere Leute da.

Viele haben sich über die Streichung der Musiksendungen am Abend beschwert. Der Samstag (Bremen Vier tanzt) und Sonntag (Vorsicht Völz) sollen wohl unverändert bleiben. Trotzdem war der Unmut insbesondere über den Wegfall von »Bremen Vier rockt« am Donnerstagabend sehr deutlich. Helge Haas ließ sich zumindest breitschlagen, dass es künftig möglicherweise einen Rock-Webchannel geben könnte. Ansonsten sei aber der »neue Abend« beschlossene Sache, weil angeblich zu viele Hörer abends wegschalten würden. Und es sei ein No-Go, wenn die Hörerschaft nur daran denken würde, den Sender zu wechseln, wenn zu spezielle Musik oder zu lange Wortbeiträge liefen. Stattdessen soll der Abend von den gleichen Moderatoren (außer Arndt Zeigler) weitermoderiert werden, es solle thematisch auch immer um Musik gehen, aber eben nicht mehr »so speziell«. Viele Teilnehmer waren damit nicht einverstanden, aber das scheint nicht viel am Beschluss des Senders zu ändern.

Das zweite große Thema war der »neue Morgen«. Statt der bisherigen zwei Morgenteams soll nun ein »Anchorman« (Zitat Helge Haas) im Vordergrund stehen und »daneben sind viele weitere Figuren aufgebaut« (Helge Haas), also wahrscheinlich ein Nachrichtenredakteur, eine Wetterdame o.ä. und vielleicht noch ein Sidekick. Positiv überrascht hat mich, dass angekündigt wurde, dass es morgens politischer werden soll. Haas meinte, wir lebten eben in bewegten Zeiten, in denen zum Beispiel Klimathemen oder Hass im Netz immer mehr Menschen bewegten und Bremen Vier wolle da stärker als eigenständige informierende Stimme auftreten. Es soll explizit weniger Gewinnspiele und »leichte Themen« geben. Mit solch einer Aussage hatte ich nicht gerechnet und bin gespannt, welche Taten auf diese Worte folgen werden. Tatsächlich könnte das eine Möglichkeit werden, wie Mainstream-Radio eine eigene Relevanz neben den Streamingdiensten aufbauen könnte.

Insgesamt war es eine sachliche und konstruktive Diskussion und vonseiten der Teilnehmer kam auch der Gedanke auf, solche Veranstaltungen öfter stattfinden zu lassen. Besonders schön fand ich, dass trotz teils fundamentaler Meinungsverschiedenheiten alle Seiten immer fair und mit Respekt behandelt wurden. Ein zum Glück ganz anderer Tonfall als in mancher Facebook-Kommentarspalte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bremen Vier wolle da stärker als eigenständige informierende Stimme auftreten.
Informierend oder nicht doch eher belehrend? Wenn ich mir anschaue was andere ARD-Häuser so unter "politischer Information" verstehen, ist das meist das Einladen der Vertreter aus entsprechenden Regierungsparteien oder Rundfunkräten. Da denke ich immer an entsprechende Berichte über "Wahlempfehlungen" zb im RBB Radio, über die häufiger zu lesen war.

Das fängt ja schon bei den ZDF-Kindernachrichten an, die meint in Schwarz-Weiß den lieben Kleinen die Welt erklären zu müssen.
 
Malin Kompa ist aus der Elternzeit zurück und hat gestern wieder ab 14.00 Uhr moderiert.
Tina Padberg ist schon bei NDR 2.
Ich habe überlegt, dass das vielleicht auch ein Grund der Umstellung sein könnte.
Wenn Tina weg wollte, dann brauchte Jens-Uwe eine Dame an seiner Seite. Das war Malin ja schon mal, aber die hat sich wirklich entwickelt und passt nicht in eine "lustige" Morgenshow.
 
Diese Marlin Kompa war mir auch aufgefallen (aber negativ) wobei ich meine die habe ich schon am Freitag gehört, kann das sein? Oder war das gestern? Beschwören kann ich es nicht. Hat mich gleich genervt.Ich finde diese überdrehte und hektische Art zu sprechen und mit der Stimme am Satzende nicht runterzugehen oder nach einer gedanklich eigentlich schon beendeten Haupt-Nebensatz-Konstruktion (wenn man denkt, sie ist fertig mit Sprechen) noch einen Halbsatz hinterherzuschieben regelrecht anstrengend beim Zuhören. Die Stimme ist mir auch zu gewollt hoch / piepsig. (Ist nur meine pers.Meinung!)

Auf solche Damen kann ich beim Radiohören persönlich sehr gut verzichten. Ist für mich viel Gequatsche und Geschwurbel ohne Inhalt. Von mir aus kann da gerne noch ein Kind kommen. Aber zum Glück sind Vorlieben anders und manch einem gefällt`s.


:cool:
 
Zuletzt bearbeitet:
Malin Kompa ist aus der Elternzeit zurück und hat gestern wieder ab 14.00 Uhr moderiert.
Tina Padberg ist schon bei NDR 2.
Ich habe überlegt, dass das vielleicht auch ein Grund der Umstellung sein könnte.
Wenn Tina weg wollte, dann brauchte Jens-Uwe eine Dame an seiner Seite. Das war Malin ja schon mal, aber die hat sich wirklich entwickelt und passt nicht in eine "lustige" Morgenshow.
Grund für die Programmreform ist die Neujustierung auf 08/15 Dudelfunk für die Zielgruppe 14 Jahre bis 49 Jahre. Leidtragende dieser Veränderungen sind prominente Akteure vor dem Mikrofon.

Radio Bremen hat 'ne lange Tradition bei Entwicklung und Aufbau innovativer Programmangebote:
# Bremen 4 ab Ende 1986 als erstes öffentlich-rechtliches Rock- und Popradio
# Bremen NEXT
# Bremen Zwei

Bei der jetzt kommenden Programmreform hätte Bremen Vier auch zum frechen und alternativen Radio mit einem Pop-Rock-Mix für die angepeilte Zielgruppe entwickelt werden können (Alleinstellungsmerkmal im gesamten Norden). Da hätten dann zum Beispiel auch Spezialitäten wie ZwWdP sowie Rockt! ab 22.00 einen guten Sendeplatz finden können.

Wenn jetzt morgens weniger Gewinnspiele und auch ernstere Beiträge gebracht werden sollen - dann ist das nur halbherzig. Spätestens ab 10.00 läuft kaum nennenswerter Inhalt. Zur R(a)usch Hour wird auch nichts aus dem Morgen aufgegriffen (um den Tag abzurunden): kein eigenes Update am Nachmittag oder alternativ die Übernahme einer Rundschau von Bremen Eins.

Diesmal also keine Innovationen! Stattdessen gibt's ab 03.02.2020 das bereits hinlänglich Bekannte von den Wettbewerbern in einer neuen Verpackung auf den Frequenzen von Bremen Vier!
 
Oben