Alternative zu laut.fm


#2
Soweit mir bekannt, gibt's keine weiteren (legalen), die man von Deutschland aus bespielen kann.
Bei Radionomy weiß ich auch aktuell nicht, inwieweit der Knatsch mit GEMA/GVL mittlerweile vom Tisch ist. Ich hab' da fast zwei Jahre nichts mehr gehört, nicht mal eine deutliche Entwarnung ...

Gruß
Skywise
 
#9
Es gibt wohl keine ... für mich ist laut.fm das Non-Plus-Ultra ... radionomy viel zu umständlich in der Handhabung.
Was will man denn mehr ? Du hast unbegrenzt Speicherplatz, kannst unbegrenzt viele Playlisten anlegen, kannst live senden (auch wenn dies noch in den Kinderschuhen steckt) und nicht zuletzt alles für lau ... absolutes Sorglos-Paket
 
#11
Seit 2012 bin ich auf Radionomy, zuvor einige Jahre auf laut.fm. Der Wechsel zu Radionomy hat sich unbedingt gelohnt, die Verbreitung bei Radionomy ist weit höher als bei laut.fm. Die Handhabung der Sendetechnik ist bei Radionomy nicht komplizierter, erfordert allerdings Sprachkenntnisse (engl. oder franz.). Probleme wegen der Abschaltung bei minimalen Hörerzahlen hatte ich nie, ich hatte von Anfang an genügend Hörer. Es bleibt aber zu erwähnen, dass mein Radio ein Spartenradio für afrikanische Expats ist und das Stammhörergebiet ist darum Frankreich und nicht Deutschland wie bei laut.fm (es handelt sich um Radio Wassoulou Internationale mit ausschliesslich malischer und guineischer Musik).
 
#12
Seit 2012 bin ich auf Radionomy, zuvor einige Jahre auf laut.fm. Der Wechsel zu Radionomy hat sich unbedingt gelohnt, die Verbreitung bei Radionomy ist weit höher als bei laut.fm. Die Handhabung der Sendetechnik ist bei Radionomy nicht komplizierter, erfordert allerdings Sprachkenntnisse (engl. oder franz.). Probleme wegen der Abschaltung bei minimalen Hörerzahlen hatte ich nie, ich hatte von Anfang an genügend Hörer. Es bleibt aber zu erwähnen, dass mein Radio ein Spartenradio für afrikanische Expats ist und das Stammhörergebiet ist darum Frankreich und nicht Deutschland wie bei laut.fm (es handelt sich um Radio Wassoulou Internationale mit ausschliesslich malischer und guineischer Musik).
Einen Wechsel zu Radionomy habe ich bereits versucht, das Problem ist, dass ich mit der Oberfläche nicht klarkomme. Ich würde sowieso nur live senden wenn es ginge. Ich konnte den Stream bei Radionomy nicht starten, es lief immer andere Musik.

Gruß
Dave
 
#14
Durch eine Nachfrage wurde ich auf die AGB dieses Anbieters aufmerksam.
Dort heißt es in §6 Nr. 8:
Das Mitglied überträgt dem Anbieter ein örtlich zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den vom jeweiligen Mitglied auf dem Dienst öffentlich zugänglich gemachten oder gespeicherten Inhalten.
(Hervorhebung von mir; Quelle, abgerufen am 07.07.2018)

Verstehe ich das richtig? Ich übertrage mein(e) Nutzungsrecht(e) dauerhaft (!) an laut.fm?
Finde ich etwas ... hm, eigentümlich. Eigentlich ein geniales Geschäftsmodell und - vielleicht auch modernes Raubrittertum?

Wenn damit wirklich das gemeint ist, was ich da hinein interpretiere, dann frage ich: Wie kann man nur so beschränkt sein, das zu unterstützen?

Bringt mich bitte mal wieder auf Spur und zeigt mir die richtige Lesart auf.
Danke. :)
 
#15
Vor Upload des zur Verbreitung bestimmten Inhalts hat der User die Möglichkeit, diesen Teil als "PRIVAT" zu kennzeichnen. Damit hat der Nutzer das Nutzungrecht begrenzt.
Ich würde mir ja gerne mal das Nutzungsrecht herausnehmen, meinen Stream parallel auf KW übertragen zu lassen :)
 
#16
Vor Upload des zur Verbreitung bestimmten Inhalts hat der User die Möglichkeit, diesen Teil als "PRIVAT" zu kennzeichnen. Damit hat der Nutzer das Nutzungrecht begrenzt.
Ah, diese Information fehlte; sie wird auch nicht ausdrücklich in den AGB erwähnt.

Was nun wiederum nicht aus den AGB hervorgeht, ist der Umgang mit den "privaten" Dateien nach dem Ende der Mitgliedschaft bei laut.fm. Kann man selber Dateien dort löschen? Werden sie mit dem Ende der Mitgliedschaft dort automatisch gelöscht oder gehen sie in den öffentlichen Bestand über? Dazu konnte ich nichts finden.

Jetzt könn(t)en wir sogar GANZTAGS bei laut.fm LIVE senden - eine entsprechende Email kam heute (nicht nur) bei mir an.
In dem Fall hätte sich das mit dem Upload ohnehin von selbst erledigt - außer, man möchte in der unmoderierten Zeit den "Auto-DJ" laufen lassen. Sehe ich das richtig?
 
#17
Was nun wiederum nicht aus den AGB hervorgeht, ist der Umgang mit den "privaten" Dateien nach dem Ende der Mitgliedschaft bei laut.fm. Kann man selber Dateien dort löschen?
Nein. Dateien, die auf dem Server sind, bleiben auf dem Server. Wenn sie als "privat" markiert sind, kann halt kein anderer darauf zugreifen. Dann führen die Dateien das Leben von Untoten. Ich gehe davon aus, daß ein Mechanismus existiert, der ungenutzte Dateien über kurz oder lang plattmacht, da ich einige von mir hochgeladene, aber nach einmaligem Einsatz ungenutzte Dateien weder in meinem persönlichen Bereich noch auf dem Server allgemein wiedergefunden habe, aber offiziell weiß ich da von gar nix. Es gibt die Möglichkeit, die Servergötter über das laut.fm-Forum anzutickern und um die Löschung der Daten zu bitten, aber ob die dem immer so nachkommen, wird sich schwer überprüfen lassen.

Werden sie mit dem Ende der Mitgliedschaft dort automatisch gelöscht oder gehen sie in den öffentlichen Bestand über? Dazu konnte ich nichts finden.
Mit absoluter Sicherheit kann ich sagen, daß zumindest die Dateien, die von einer Station hochgeladen und dann von einer anderen Station in ihren Bestand eingebunden wurden, nicht gelöscht werden, wenn es die Mutterstation nicht mehr gibt. Ich vermute, das rührt von der ursprünglichen Lesart her, daß jede Station nur die Sachen aus dem Pool spielen soll, die sie selbst legal anbieten könnte. Mittlerweile wird das eher salopp gehandhabt und es heißt, sofern irgendwer auf dem Server die Sachen legal zur Verfügung stellen kann, steht es ganz lauf.tm frei, diese Datei zu nutzen. Nach der alten Lesart hätte das Einbinden einer Datei ins eigene Programm bedeutet, daß man selbst über diese Datei legal verfügt. Über die Belastbarkeit dieser Theorie brauchen wir uns wahrscheinlich nicht zu unterhalten. Über die Interpretation der neuen Lesart vermutlich auch nicht.

Gruß
Skywise
 
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