neue radios für linz und innsbruck


Status
Nicht offen für weitere Antworten.
#1
auf rtr.at werden zurzeit mehrere frequenzen ausgeschrieben. darunter auch die 96,7 für linz und die 92,9 (ex fc tirol eventradio) für innsbruck.
endlich werden wieder große ballungsräume als lizenzgebiet vergeben.
 
#3
Die Reichweite wäre interessant.
Wenn er am Freinberg angebracht wird, kommt er kaum aus Linz hinaus wenn er die gleiche Sendeleistung wie der ORF-Oberösterreich auf 95,8 bekommen sollte?

Auf 96,5 ist außerdem Bayern zwei. Hört man in Linz fast nicht mehr, aber richtung Wels fallen die bayrischen Radiosender über uns herein.
Nicht böße gemeint für alle Leser aus Deutschland, aber die bayrischen Programme gehen in weiten Teilen Oberösterreichs gut herein.
 
#4
Original geschrieben von radiomann
Die Reichweite wäre interessant.
Wenn er am Freinberg angebracht wird, kommt er kaum aus Linz hinaus wenn er die gleiche Sendeleistung wie der ORF-Oberösterreich auf 95,8 bekommen sollte?
laut http://www.sender-tabelle.de/frame_datenbank.htm ist die linzer 96,7 für den freinberg auf 0,4 KW koordiniert.
zum vergleich: die orf füllsender am freinberg senden mit 0,1 KW.

interessant: am lichtenberg wäre die 107,3 mit 10 KW (!) noch frei

will man bei der kommaustria erstmal den markt beobachten und frequenzen nur schrittweise vergeben?
 
#6
die am Freinberg ausgeschriebene Frequenz ist eine Füllfrequenz, welche von Life Radio beantragt wurde.
Sie wird an Life Radio vergeben werden, wenn nicht innerhalb von 4 Wochen Einspruch erhoben wird.
Die Frequenz wurde deshalb beantragt, weil vom Lichtenberg ein Funkschatten Richtung Ottensheim besteht und diese angeblich mit der Frequenz am Freinberg behoben werden kann.

Dass keine weiteren Frequenzen von der RTR ausgeschrieben werden, liegt in der Natur der Sache. Die jetzt sendenden Privatradios befinden sich alle samt in ÖVP Hand und solange man solche Sprachrohre der Parteien hat, warum sollte man es risikieren, neue Frequenzen auszuschreiben?
 
#7
auch in göttweig (berg bei krems) ist eine frequenz ausgeschrieben. der standort ist gut. von dort müsste man st.pölten, krems, tulln, stockerau, korneuburg erreichen.

fragt sich nur wer dahinter steckt. die kommaustria hat sie ja nur ausgeschrieben, weil sie irgendjemand beantragt hat. entweder steckt irgendein kirchlicher verein dahinter (stift göttweig) oder arabella.
 
#8
so isses nicht

Jetzt muss ich doch mal was zur Verteidigung der KommAustria/rtr schreiben (dachte nicht, dass es soweit kommt):
;)


Die Frequenzen können durch das aktuelle Gesetz gar nicht knapp gehalten werden - denn entdeckt jemand eine freie und sagt das der rtr, dann müssen sie die ausschreiben, wenn das Ganze technisch funktioniert. Deswegen gibt es ja immer neue Frequenzen, die ausgeschrieben werden.

@ercor:
Wenn du freie Frequenzen kennst - einfach beantragen, dann werden sie veröffentlicht, bei Einspruch gegen Vergabe an dich dann ausgeschrieben.
 
#9
@ radio - watch: ich will ja keine Frequenz :D
kostet nur Geld und rechnet sich nicht......

frequenzen kennen alleine genügt nicht, man muss der rtr frequenzen nennen, die zb über eigenen auftrag an eine dafür befugte firma gefunden wurden, dann kann man diese bei der rtr beantragen.
da noch die Ausschreibung, Koordinierung etc. dazukommt, kann es bis zu einem Jahr und ev. auch länger dauern, bis die Frequenz dann ausgeschrieben wird und wenn man Pech hat, bekommt man dann die Frequenz nicht, sondern der sie bekommt, muss die Kosten für die Frequenzsuche ersetzen. Überhaupt finde ich Radio in Österreich - in der derzeitigen Konstellation - uninteressant, sowohl im Hören, als auch im Betreiben.
 
#15
Arabella ist der heißeste Favorit, ich denke die Donauradio GmbH wird den Zuschlag dafür bekommen.
Ursprünglich wäre diese Frequenz als für Life Radio gedacht, offensichtlich dürfte aber ab Ausschreibung innerhalb von 4 Wochen ein Einspruch gegen die Vergabe der Lizenz gekommen sein, so musste diese Frequenz ausgeschrieben werden.
Und da ein Format a la Arabella in Linz noch nicht angeboten wird, könnte Arabella tatsächlich den Zuschlag erhalten.
 
#18
Linzer Minifrequenz als Störfall für ORF
Privatradio wurde Standort verweigert

Noch musste der ORF keine Radiofrequenzen an Private abgeben. Die Premiere könnte in Linz stattfinden.

Die Medienbehörde KommAustria hat bei Radiosendern zu prüfen, ob sie ein Gebiet auf verschiedenen Frequenzen mehr als nötig versorgen. In Linz hat sie soeben eine kleine Frequenz ausgeschrieben, die eigentlich der Regionalsender Life Radio für sich reklamierte. Weil der aber Linz schon vom Lichtenberg bestrahlt, winkte die KommAustria ab: Doppelversorgung. Der ORF sendet seine Radioprogramme in Linz ebenfalls vom Lichtenberg, nutzt aber gleichzeitig den Freinberg in der Stadt als Füllsender.

"Das ist keine Doppelversorgung", verlautet vom Küniglberg. Das käme auch Life-Radio-Chef Christian Stögmüller gelegen. Die KommAustria sah das in seinem Fall aber anders: "Dem ORF wurden seine Frequenzen gelassen", wundert er sich. Der Auftrag, Doppelversorgung zu unterbinden, gilt nicht nur für Private bestätigt die Rundfunkregulierung. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 27.11.2003)


das würde dann platz für 4 weitere privatsender machen. konsequenterweise könnte man dem orf noch die 10kw radio nö frequenz vom lichtenberg wegnehmen, zusammen mit der zurzeit ausgeschriebenen frequenz und den bestehenden stationen KÖNNTE linz dann zukünftig mit 9 privatsendern beschallt werden.
 
#19
Juhuu endlich!!!

Und als nächstes muß Radio Wien seine 91,3, radio Burgenland seine 94,7 abgeben.

Verdächtig verdächtig, sind wohl mal alle der RTR nüchtern in den Dienst gekommen:)
 
#20
Dass die 10 KW Frequenz 90.1 für Radio NÖ, welche vom Standort Lichtenberg Richtung Mostviertel ausgestrahlt wird, dem ORF genommen wird, ist sehr unwahrscheinlich. Die Argumentation lautet einfach auf Versorgung des Mostviertels und ist daher auch keine Doppelversorgung. Im Fernsehbereich sieht man ja, dass die TV Frequenz von NÖ - obwohl einem Privat TV Sender in Linz zugesprochen - von 19 - 19.25 Uhr vom ORF NÖ zur Abstrahlung von NÖ HEUTE benutzt wird.
Wohl aber könnte die 95,8 am Freinberg für Radio OÖ fallen, die 99,4 für Ö 3 - vorausgesetzt die RTR leitet überhaupt ein Verfahren dafür ein.
Es ist gut, daß Life Radio die Füllfrequenz am Freinberg nicht bekommt, der Sender ist nicht einmal im Ansatz eine Bereicherung für die Radiolandschaft sondern ein billiger Abklatsch von Ö 3 und das auch noch schlecht gemacht.
Insofern ist es gut, wenn die Füllfrequenz am Freinberg einem neuen Radioanbieter zugesprochen wird.
 
#21
Original geschrieben von ercor
Dass die 10 KW Frequenz 90.1 für Radio NÖ, welche vom Standort Lichtenberg Richtung Mostviertel ausgestrahlt wird, dem ORF genommen wird, ist sehr unwahrscheinlich. Die Argumentation lautet einfach auf Versorgung des Mostviertels und ist daher auch keine Doppelversorgung.
gut, aber radio rpn hat nö seinerzeit auch ohne lichtenberg versorgen müssen.
 
#22
@ercor, bist von OÖ?

Ich als gebürtiger Welser finde Life Radio nachwievor nicht schlecht.
Ist eine eigenständige Marke, die es seit Sendestart ohne großartige Umbauaktionen bis zum jahr 2003 geschaft haben.

Klar gehört Life Radio in irgendeiner Form zur Antenne-Gesellschaft, aber auch nur Bildlich und Formunell. Das Programm ist noch immer gut.
 
#23
@listener_no 4 "
gut, aber radio rpn hat nö seinerzeit auch ohne lichtenberg versorgen müssen.
Mit dem Unterschied, dass von Haus aus keine Frequenz am Lichtenberg für ein Privatradio für den Bez. Amstetten ausgeschrieben wurde.

@radiomann: ich kann Life Radio empfangen und finde, dass am Anfang das Programm recht gut war und in den letzten 2 Jahren ordentlich nachgelassen hat. Dürfte auch an der GF liegen, die dürften zwar mit den OÖN verwandt und verschwägert sein, aber keine Ahnung vom Radio haben. Dementsprechend hört sich das Programm auch an.
 
#24
Somanch Moderatoren "Armin Rogl usw" gefallen mir halt sehr gut, die sind ja, als der linzer Lokalsender 92,6 seine Pforten schloss, von Life Radio aufgenommen worden.

92,6 fand ich nicht schlecht, auf jeden fall schad um ihn.
 
#25
Die einzigen Ketten, die aus dem bzw. in einem Nachbarland strahlen dürfen sind lt. Ausschreibung:

- Radio Osttirol (K und OT)
- Salzkammergut (OÖ und Stmk)
- Regional Burgenland (Stradner Kogel)*
- Regional NÖ (Kahlenberg)
- Antenne K (Neumarkt Kulmer Alpe)*

* nicht in Anspruch genommen

Also weder Lichtenberg, noch Lienz-Rauchkofel, noch Sonnwendstein, noch Gaisberg, noch Bad Ischl, noch die beiden oben angegebenen dienen zur Versorgung mit Programmen außerhalb des jeweiligen Bundeslandes.
 
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