Gendern im Radio


Ralfi

Benutzer
"Schenkende" hört sich schon schlimm an, aber

"Schenkerinnen dagegen planen mit einem knapperen Budget."

ist Schwachfug hoch 3. :wall:
 
Zuletzt bearbeitet:

ndrgast

Benutzer
Gender-Wahnsinn


Seit ... Hotline ... würde mich mit “dem nächsten freien Mitarbeitenden” verbinden, bin ich mir sicher, dass dieser Unfug ,,,

DAS ist Fakt! - Ob man dagegen noch zurück rudern kann? - Schwer! - Relativ schmerzfrei ist die Abkehr vom üblichen generischen Maskulinum, wenn "...er"durch "...ende" ersetzt wird. Die ganze Kiste mit *, Binnen-I ... oder etc. ist: "Gedöns!"

Ein passendes schönes Zitat zum Gender-Wahnsinn:
ist Schwachfug hoch 3.
 

windycity

Benutzer
Seit mir die Hotline der Lufthansa sagte, man würde mich mit “dem nächsten freien Mitarbeitenden” verbinden, bin ich mir sicher, dass dieser Unfug nun durchgespielt wurde.
Woher bloß wusste die Hotline, dass auf jeden Fall ein Mann das Anliegen von Triple-radio beantworten wird? Sonst hätte es doch zumindest "dem oder der nächsten freien Mitarbeitenden" heißen müssen...
 

indigo7

Benutzer
Erstmal: Frohes Neues 2022! ZDF Sportstudio regt an: Wir sollen jetzt von „Frauschaften“ statt von Mannschaften sprechen, wenn die Mitglieder einer Mannschaft weiblich sind. In Genderkombi der direkte Weg zu Bonnies Ranch. Finde Ich.
 

nicolai

Benutzer
Radioleute, die gendern??? Für einen Artikel für die Onlineplattform Genderleicht.de zum Thema "Gendern im Radio" suche ich Personen, die fürs Radio arbeiten und Wert auf gendersensiblen Journalismus legen. Bitte keine Grundsatzdiskussion zum Thema.
Das Forum ist ja dem Anliegen des Thema-Eröffnenden in jeder Hinsicht nachgekommen. Keiner arbeitet fürs Radio, kann aber natürlich irgendeinen Senf dazu beisteuern.

Mein Beitrag: Erzählt das im neuen Jahr doch alles euren Frisierenden! 😂🎉
 

Zwerg#8

Benutzer
Der sächsische Kultusminister, Christian Piwarz, hat Post von Nane Pleger (*) bekommen. Sie wendet sich im Namen der Teilnehmer eines Deutschleistungskurses einer Potsdamer Oberschule an ihn, weil in diesem Kurs über diese Entscheidung...

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/kultursministerium-gegen-gendersprache-100.html

...diskutiert wurde. Auf "Abgeordnetenwatch" (https://www.abgeordnetenwatch.de/pr...ur-geschlechtergerechten-sprache-in-schulen-0 ) schreibt sie:
Potsdamer Schüler:innen sind über die Entscheidung zum Verbot einer geschlechtergerechteren Sprache mittels Sonderzeichen des sächsischen Kultusministerium fassungslos. Sie fühlen sich in ihren Grundrechten unserer Demokratie eingeschränkt, wenn sie ihr Geschlecht und das von anderen nicht frei versprachlichen dürfen, sonder in der öffentlichen Institution Schule eine Einschränkung ihrer sprachlichen Freiheit erfahren.
Solche Rektionen muß man erstmal hervorrufen! Wenn sich Schüler "fassungslos" zeigen, dann ist das hauptsächlich ihrer langjährigen und einseitigen "Erziehung" (im Raum Potsdam auch durch die Fritzen) geschuldet. Nane Pleger, die wohl im Rahmen ihres Lehramt-Studiums ein Praktikum in dieser Potsdamer Schule macht und diesen Kurs begleitet hat, hätte die Schüler ja allseitig informieren und entsprechend auf sie einwirken können. Ich bin mir sicher, daß dann niemand "fassungslos" gewesen wäre. Aber evt. ist es bei diesen Oberschülern auch schon zu spät...

Abgedruckt wurde dieser Brief im Rahmen eines Gastbeitrags von Nane Pleger auf dieser Plattform


Diese Plattform ist nun wirklich nicht als "Mainstream-Medium" einzuschätzen, wie man schon anhand der "Bandenwerbung" sieht. Trotzdem hält sich die Zustimmung für diesen Artikel in den Kommentaren (die man von unten nach oben lesen sollte) sehr in Grenzen.


*) Nane Pleger ist nicht völlig "unbekannt", wie man schnell über Google erfährt. Eine Verwechslung ist praktisch ausgeschlossen. Vielleicht sehen wir sie bald in der Politik wieder.
 

Mannis Fan

Benutzer
Als Schüler fand ich es auch immer ungerecht und war empört darüber, dass mir die deutsche Rechtsschreibung Regeln auferlegt und ich mich nicht frei versprachlichen konnte. Ich habe es natürlich trotzdem getan, was meinen Diktat- oder Aufsatznoten nicht besonders gut bekam. Damit musste ich leben. Niemand wird zur korrekten Rechtschreibung und der damit einhergehenden Einschränkung seiner sprachlichen Freiheit gezwungen, nur kann er für individuellen Freestyle selbstverständlich keine guten Noten bekommen.
 

Lord Helmchen

Benutzer
Es existiert ja auch offiziell (noch) keine Impfpflicht. Aber durch die ganzen Einschränkungen für Ungeimpfte hat man sie durch die Hintertür bereits eingeführt.
Und mit der Sternchensprache wird das ja auch so gemacht. In den Medien wird gegendert was das Zeug hält, bis jeder glaubt, dass so zu sprechen normal sei.
 
Das ist wirklich das beste Video, das ich bisher zu diesem Thema gesehen habe.
Dem kann ich nur zustimmen. Dieses Video sollten sich mal die Redaktionen des Deutschlandradios, der ARD-TV-Anstalten und des ZDF ansehen, damit die mal wieder klar im Kopf werden.

Auch Jürgen von der Lippe hat eine interessante Meinung zum Thema Gendern:

 

Adolar

Benutzer
Das ist wirklich das beste Video, das ich bisher zu diesem Thema gesehen habe. :thumbsup: Von dem etwas reißerischen Titel sollte man sich nicht abschrecken lassen.
Was soll denn schon "Gendersprache" sein? Ich kenne nur Sprache. Ich kann nicht nachvollziehen, warum man im Radio nicht "Hörerinnen und Hörer" sprechen kann. Alle wären zufrieden. Gründe für Doppelpunkte oder Großbuchstaben sind nur Platzgründe, z.B. in Überschriften oder knappen Teasern. Für das Pause-Sprechen gibt es keine sinnvolle Begründung, und das wird sich im echten Sprechen, also nicht im Ablesen irgendwelcher Manuskripte oder Telepromptertexte, tatsächlich nie durchsetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es existiert kein Genderzwang.
Kein aktiver, aber es wird ein nicht zu übersehender gesellschaftlicher Druck einiger "Eliten" aufgebaut.

Vielleicht sollte man es nicht Genderzwang, sondern Genderdrang nennen. Denn man wird ja von mehreren Seiten dazu gedrängt es zu tun. Genau das Gleiche beim Impfthema in etwas schärferer Form sogar seitens der Politiker.
Zur Pflicht wirds ja eigentlich erst, wenn irgend ein Gesetz das auch so vorsieht.

Und das gibt es beim Gendern nicht und wird es wohl auch nicht geben.
 
Zuletzt bearbeitet:

TORZ.

Benutzer
Das ist dann aber nicht das Problem der anderen. Man selbst sollte, wenn man in der Situation ist vielleicht mal genau das hinterfragen.
Denn ja man kann sich auch falsch fühlen. Nur wird das oft zu wenig wahrgenommen.
Hä? Ich glaube, es ist wenig sinnvoll, jemandem, der sich nicht einem der beiden Geschlechter zuordnen kann, einfach zu sagen, er solle das doch nochmal hinterfragen. Das ist genau die Haltung, von der man ja berechtigterweise wegkommen will. Wenn man eben partout keines der beiden Geschlechter für sich als passend empfinden kann, dann ist das nun mal so und wird auch nicht dadurch besser, dass man lange hin und her überlegt, ob man sich nicht vielleicht doch mit einer der beiden gängigen Optionen anfreunden könnte.
Das ist aber lediglich ein Argument, die Entscheidung einer Person für ein drittes Geschlecht zu tolerieren, aber um Himmels Willen nicht für das Gendern. Das bringt uns nämlich absolut nicht weiter und kann im aller besten Fall gerade noch so als Symbolpolitik gewertet werden, zumal wir hier von einer Gruppe sprechen, die zum Einen sehr klein ist und von der ich zum Anderen gar nicht mal so sicher sagen könnte, dass es ihr mit solcher Augenwischerei besser ginge.
Ich will ein Beispiel aus meinem direkten Umfeld bringen. Ich selbst bin blind, genauso wie viele Menschen um mich herum. Keinem, aber wirklich keinem von uns käme es in den Sinn zu fordern, in der Kommunikation mit uns oder gar ganz allgemein keine Redewendungen mehr zu verwenden, die sich auf die Visuelle Wahrnehmung beziehen. Einerseits, weil es für uns keine Veränderung unserer Situation bewirkt und andererseits, weil wir sogar höchst selbst solche Wendungen in unserem Vokabular haben. Man kann unserentwegen weiterhin problemlos irgendwas im Internet nachschauen, sich mit "auf Wiedersehen" verabschieden oder uns mit den Worten "Guck mal!" etwas in die Hand geben, denn wir würden es ja genauso sagen.
Sprache ist ein Mittel der Kommunikation, deren oberstes Ziel es sein sollte, möglichst allen Angesprochenen eine Information zu übermitteln. Daher richtet sich Sprache nun einmal nach der Mehrheit. Also warum jetzt auf einmal für diese wirklich extrem kleine Gruppe von Menschen anfangen, alles umzukrempeln, wenn andere es rein zahlenmäßig viel eher verdient hätten, sowas aber gar nicht beanspruchen.
Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich keine Menschen kenne, die sich dem dritten Geschlecht zuordnen. Sollte das bei euch anders sein und ihr auch Leute kennen, die auf diese Kenntlichmachung von mehr als zwei Geschlechtern großen Wert legen, könnt ihr mich da gern eines Besseren belehren.
 

count down

Benutzer
Vollkommen richtig. Auch ich kenne einige Blinde, die ich unbekümmert frage, ob sie die letzte Silbereisen-Sendung gesehen haben oder mich von ihnen mit "Wir sehen uns" verabschiede.

Warum also sollte ich gendern, um jegliche denkbare Geschlechtszugehörigkeit prophylaktisch zu berücksichtigen?
 

Raumschiff

Benutzer
Von Blinden, die "auf Wiedersehen", "lieber besser hinschauen" oder "lass uns morgen mal gucken" sagen, könnten sich so manche Eifererinnen und Eiferer, die bei Formulierungen wie etwa "Mannschaft", "Mädchen für alles", "fachmännisch" oder "Geld am Mann haben" am liebsten mit Schaum vorm Mund vor den EGMR ziehen würden, eine bis mehrere Scheiben abschneiden.
 

Mannis Fan

Benutzer
Wenn man eben partout keines der beiden Geschlechter für sich als passend empfinden kann, dann ist das nun mal so und wird auch nicht dadurch besser, dass man lange hin und her überlegt, ob man sich nicht vielleicht doch mit einer der beiden gängigen Optionen anfreunden könnte.

Und es ist noch lange kein Grund, die gewachsene Sprache auf diesen Sonderfall hin umzubiegen. Sobald die Sprache instrumentalisiert wird, und sei es für eine noch so berechtigte Sache, wird sie auch missbraucht. Das ist im Guten wie im Schlechten zu verurteilen, weil es Kommunikation nicht verbessert, sondern verkompliziert.
 
Oben