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Patricia Schlesinger tritt als ARD-Vorsitzende und rbb-Intendantin zurück

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"Der Verwaltungsrat hat in seiner Sitzung am 25.5. seine Erwartung bekräftigt, dass die mit den Compliance-Untersuchungen beim rbb beauftragte Kanzlei Lutz|Abel dem Gremium bis zum 30. Juni 2023 einen belastbaren Bericht vorlegt."

Das nenne ich mal ungewohnt knallhart. Genauso verbindlich wie "strebt an".
 
Der rbb knackt die 2 Mio.-Grenze!!!

Als Dank wurde die langjährige Stellvertreterin der geschassten Justitiarin, die Frau Schlesinger jede Unglaublichkeit durchgewunken hatte, nun befördert. Ich glaube, das nennt man "rbb-Peter-Prinzip".

 
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Es will nicht aufhören. Muss es wirklich erst eine nennenswerte Zahl ein Beitragsgegnern geben um dieses "System zu stürzen"? Im allerschlimmsten Falle, das Endszenario, muss der rbb aufgelöst werden und dann wird ne neue Anstalt gegründet.

Und das traurige: In anderen ARD-Häusern wird es ähnlich sein, nur ist dort die Führungsetage mittlerweile extrem vorsichtig geworden.

Das ZDF scheint am saubersten zu arbeiten, kann das sein, oder täuscht der Eindruck?
 
2022 sollte der Bericht fertig sein. Warum dauert das solange? 2 Millionen Kosten. Finanziert vom doofen Beitragszahler. Als Dankeschön gibts bis auf Nachrichten ein komplettes Wdh-TV-Programm, wo der Zuschauer ohne Drehbuch mitspielen kann. Als Dessert das All-Inclusive Radio-Spar-Programm. Ich wiederhole mich auch ein letztes mal zu diesem Thema: Logisch wäre damals gewesen, Schlesinger zeitnah wegen Untreue anzuzeigen. Dann hätte nicht Lutz Abel sondern gleich die Staatsanwaltschaft ermittelt. Man war beim rbb nicht fähig, die Entscheidung zu treffen, die jeder Bürger getan hätte.
 
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Das ZDF scheint am saubersten zu arbeiten, kann das sein, oder täuscht der Eindruck?

Naja, immerhin haben die jetzt die bestbezahlten Direktoren im ganzen ÖffRR

 
So langsam kann man sich wirklich nur noch an den Kopf fassen bei dem, was da rrb-intern immer noch vor sich zu gehen scheint. Auf der einen Seite ist die Aufregung um Weyrauch zar verständlich. Andererseits muss aber auch die Frage erlaubt sein, wo eigentlich das Geld herkommen soll, um ihn zu bezahlen? Mit dem was die Intendantin aktuell verdient, scheint er ja offenbar nicht zufrieden zu sein. Das ganze Theater wird mit jedem Tag immer suspekter....
 
Es ist schon pervers von einer "Intendantinnenwahl" zu sprechen. Wurden Männer gleich aussortiert?

Mich würde zudam mal interessieren, wie sich diese Findungskommission zusammensetzt bzw. wer ihr angehört. Auch der Anteil Männer im Verhältnis zu Frauen wäre da mal aufschlussreich und wichtig.

Mir drängt sich hier der Verdacht auf, dass nicht primär zwingend eine Bestenauslese im Fokus stand sondern man unbedingt ausschließlich weibliche Kandidaten haben wollte, oder täuscht der Eindruck?

Ich wundere mich sehr über den geringen Anteil an weiblichen Führungskräften in anderen Branchen. Hier fand sich offensichtlich unter 50 Bewerbungen kein einziger Mann, der auch nur annähernd an die Qualitäten der drei Ausgewählten herankommt...
 
Welche "Und du bist raus!" - Intendanten-Bekommer-Forderung hat Weyrauch gestellt?
Eigentlich sind alle ÖR-Intendanten schamlos überbezahlt. RBB könnte da jetzt mal 'umsteuern'. Die drei von der Findungskommission vorgeschlagenen Kandidaten sind Frauen. Waren die mit ihren Gehaltsforderungen eher handzahm? - Übrigens dazu die Nachfrage: Hat sich auch Frau Vernau unter den 50 Bewerbern beworben? ... Welche Gehaltsvorstellungen hat sie angemeldet? - Ich denke, sie kann zu ihrem WDR weiter auf ein schönes Pöstchen zurück kehren. Mission completed?

Nachtrag: "Was will Vernau?"

Zitat:
Was sollen die Gremien entscheiden? Ob eine Wahl Vernaus nach der aktuellen Rechtslage möglich ist, ist unklar. Der RBB gibt dazu keine Auskunft. Vernau scheint sich ihrer Sache aber sehr sicher zu sein, dass sie ohne offizielle Bewerbung weiter im Amt bleiben wird.

Handelt sie klug, überlegt, sagenhaft cool? Nein. Sie spielt das Hase-und-Igel-Spiel. Die drei Kandidatinnen rennen sich die Lunge aus dem Leib und Vernau schreit immer: „Ick bün all hier.“
 
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Und wieder zeigt die fantastische Öffentlichkeitsarbeit des rbb äußerst unterhaltsame Ergebnisse:

"Zwei Arbeitslose und eine ARD-Nachwuchskraft wollen Berlins Skandalsender RBB führen. ... Bei den RBB-Mitarbeitern kommen die drei Möchtegern-Intendantinnen nicht gut an. Von einem „Horror-Trio“ ist im Sender die Rede, „das letzte Aufgebot“."


und er nur so: http://www.radio4u-online.de/bilder/weyrauch.gif
 
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@yra zu #1541
Scharfe Nachfrage! - "Begründung?" - Da kann ich emotional schmerzfrei antworten: "Bauchgefühl!"
Sachlich werden die Intendantengehälter langsam öffentlich diskutiert. Letztens versuchte Gniffke sein Gehalt zu rechtfertigen; wenig überzeugend. Jetzt mal ein guter Ansatz beim rbb: Wieviel 'verdient' der neue Intendant?
Ganz ohne Neid. Es geht darum, was 'verdient' wird. Mein Einwurf war, dass die aktuellen ÖR-Intendanten-Gehälter eher generös überhöht sind. Da ist die Grenze von 'verdient' zu 'bekommen' klar überschritten.
 
"Überbezahlt" ist eine relativ konnotierte Vokabel.
Also fragen wir mal wozu?

Womit kann man ein Intendantengehalt vergleichen?

Mit dem Gehalt eines PS1-GF oder eines Bertelsmann/RTL-GFs? Ich würde sagen: Eher nicht. Aber dies zu belegen fällt mir schwer.

Mit dem Gehalt eines Ministerpräsidenten? Ich würde sagen: Eher nicht. Das Gefüge der politischen Jobs ist weitab von dem, welche Verantwortung sie für das Gemeinwesen haben. Ein Teil des Einkommens von Politischen Verantwortungsträgern kommt aus Zusatzeinnahmen (Mandat, Aufsichtsrat), ein Teil sind (hohe) Aufwandspauschalen. Dies alles lässt sich - nach meiner Erfahrung - schwer mit dem Amt eines Indentanten vergleichen.

Bleibt der Bereich: Tochtergesellschaften der Kommunen/ der Länder/des Bundes.
Ein GF einer Abfallgesellschaft (finanziert aus Beiträgen der Bürger, Grundversorgung, trotzdem im Wettbewerb tätig) oder einer Krankenhausgesellschaft oder eines Hafens / eines Flughafens / einer Messe - das könnte für mich ein adäquater Vergleich sein.
Ich weiß, dass Sparkassen-Chefs sehr sehr viel Gehalt bekommen (öffentliche Einrichtung, d.h. das ist das Geld der Bürger!), aber man muss ja nicht gleich mit dem üppigsten vergleichen.
Die Gehälter der Beteiligungen der öffentlichen Hand werden von gewählten Politikern genehmigt (die in den Aufsichtsräten sitzen). Sind also demokratisch legitimiert. Müsste man jetzt mal schauen, welche Gehälter da üblich sind. Ich glaube, es sind höhere als die der Intendanten.

Dann könnte man sich nochmal die Mitarbeiterzahl und die Budgethöhe ansehen. Und dann hat man eine gute Vergleichsbasis für eine Einordnung.

Ein gefühltes "zu viel" ist wenig überzeugend.
Eine sachliche Begründung für eine Einordnung ist möglich.
Und wenn dann rauskommt, dass es eben objektiv nicht "zu viel" ist, was dann?
 
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