Schon wieder "Deutschquote"


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#1
Über die Anzahl deutschsprachiger Lieder im Radio will Bayerns Medienminister Erwin Huber am 7. April mit Radiomachern, Musikmanagern und Künstlern aus dem Freistaat Bayern diskutieren.
sieh auch hier
 
#2
AW: Schon wieder "Deutschquote"

Und wenn das ganze Thema Deutschquote noch fünfzig Mal von vorne aufgezogen wird, glaubt noch irgendjemand an ein ernstzunehmendes Ergebnis in absehbarer Zeit?
 
#3
AW: Schon wieder "Deutschquote"

"Die alten Lieder spielen wir nur für die ganzen Juli- und Silbermond-Fans, die jetzt neu dazugekommen sind. Damit die mal hören, was wir früher so gemacht haben."

So (sinngemäß) Marcus Wiebusch von Kettcar vor etwa 2 Stunden im Columbiaclub zu Berlin. Das Haus war ausverkauft, vor der Tür wurde um Karten gebettelt und die Band wurde mehrfach zu Zugaben zurückgerufen.

Hat zwar nicht direkt was damit zu tun, aber ich würde wirklich zu gerne wissen, was die Damen und Herren Politiker denn eigentlich wollen, außer sich selbst mit der Deutschquotendiskussion in Szene zu setzen. Ich habs vorhin wieder gesehen: die Szene lebt, also, die Musikszene... ;)

Und speziell in Bayern: Zündfunk, Bavarian Open - Vorreiterrolle in Deutschland, was Popkulturpflege betrifft. Also, ich weiß wirklich nicht, was die wollen...
 
#4
AW: Schon wieder "Deutschquote"

Zitat von Klotzkopf:
Und wenn das ganze Thema Deutschquote noch fünfzig Mal von vorne aufgezogen wird, glaubt noch irgendjemand an ein ernstzunehmendes Ergebnis in absehbarer Zeit?
Ist das denn nötig?

Wer diese Musik hören will, hört sie, wenn sie nicht im Radio läuft, dann halt auf CD. Ok, der Bekanntheitsgrad wird sich erhöhen, wenn Lieder im Radio gespielt werden, aber im grossen und ganzen wird sich nicht viel ändern.

Wenn der Bedarf an mehr deutscher Musik da wäre, gäbe es mit Sicherheit einen entsprechenden Spartensender. Somit bin ich dafür, das sich der Marlt selbst regelt. Also werden die SOngs gespielt, deren Plattenfirmen am meisten bezahlen :D
 
#5
AW: Schon wieder "Deutschquote"

Zitat von Snoib:
[...] Wenn der Bedarf an mehr deutscher Musik da wäre, gäbe es mit Sicherheit einen entsprechenden Spartensender. Somit bin ich dafür, das sich der Marlt selbst regelt. Also werden die SOngs gespielt, deren Plattenfirmen am meisten bezahlen :D
Hä? Bist du erstens so einer, der übersieht, dass es bereits heute beim Publikum einen weit größeren Bedarf an deutschsprachiger Musik gibt, als noch vor einem Jahr und sich deshalb nicht nur Spartensender, sondern alle um den Deutschanteil in ihrem Programm Gedanken machen sollten und zum Teil auch tun?
Und zweitens erkläre mir mal, wie man das macht, für das Spielen von Songs von Plattenfirmen bezahlt zu werden. Ich leide nämlich an chronischem Geldmangel.
Mannomann... *kopfschüttel*
 
#6
AW: Schon wieder "Deutschquote"

Es geht sicher auch um GEMA-Gebühren. In Zeiten rückläufiger Absatzzahlen erfährt die GEMA Gebühr einen neuen Stellenwert.
 
#7
AW: Schon wieder "Deutschquote"

@LULU:
Du meinst die Tantiemen, die von der Gema an die Komponisten, Textdichter und Verleger (nicht Interpreten!) ausbezahlt werden, wenn ihre Songs vom Radio als gespielt gemeldet worden sind. Richtig, denn wenn die Absätze von Tonträgern rückläufig sind, erhalten diese Zahlungen für jene einen neuen, höheren Stellenwert. Die "Gebühr" ist von alledem unbeeinflusst.
 
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