Streaming-Adresse verbergen


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#1
Könnt Ihr mir sagen, wie man eine Radio-Streamingadresse zwar anklickt, es aber unmöglich macht sie unter "Ziel speichern" auf der Festplatte zu bannen? Vielen Dank
 
#2
Erstelle eine Textdatei in der das Stream-File mit der kompletten Adresse steht. Beispiel:

http://www.deine-page/musik/realaudio/sound1.rm

und speichere das File unter "sound1.ram"

Verlinken solltest Du nun die Textdatei auf der Page. Wenn jemand den Sound herunterladen möchte, bekommt nur Deine "Textdatei" mit der Endung .ram und diese ist ja grad mal 1 kb groß. Sinnvoll ist es natürlich, den "Text-Dateinamen" anders zu nennen als dein Soundfile.

Für Real gilt: .rm / .ram
Für MP3 gilt: .mp3 / .m3u

Wer sich das File natürlich mit dem Texteditor anschaut bekommt natürlich die genaue Adresse. Es ist nur ein einfacher Schutz aber wer eine Streaming Adresse haben will und ein wenig von Java/HTML/Flash versteht, bekommt sie auch.

Hoffe damit ein wenig geholfen zu haben...

Larry
 
#3
Eine Stream-Adresse wirklich komplett zu verbergen kann ein recht schwieriges Unterfangen werden. Bei MP3 ist mir bislang keinerlei Möglichkeit bekannt, dies komplett zu unterbinden. Spätestens während dem Abspielen unter Winamp wird mit Druck auf Alt+3 (glaub ich) die direkte Stream-Adresse angezeigt. Mit Real kann's durchaus schon komplizierter werden eine direkte Adresse rauszufinden (hab schon längere Zeit verbracht, solche etwa in .smil-Adressen rauszuschnipseln), meine aber mit ganz wenigen Ausnahmen bislang auch dort die direkten Adressen immer gefunden zu haben.
Lediglich bei Windows-Media-Streams war es mir schon einige Male versagt, direkte Adressen rauszukriegen da diese über mehrere Ecken hinweg verlinkt wurden, bei denen ich dann nicht mehr durchgeblickt hatte.

Der Vorschlag von LarryHH ist aber schon mal eine wirkungsvolle Methode einen Großteil der Hörer vom direkten Runterladen der Streams auszuklammern. Real und WM können ohnehin nur mit Spezialprogrammen runtergeladen werden, und bei MP3-Streams wird zumindest beim IE die Shoutcast-Status-Seite geöffnet (Opera hingegen versucht zumindest bei mir dann tatsächlich den Stream zu speichern, wird wohl was mit Browser-Identifikation zu tun haben)
 
#5
Original geschrieben von LarryHH
Erstelle eine Textdatei in der das Stream-File mit der kompletten Adresse steht. Beispiel:

http://www.deine-page/musik/realaudio/sound1.rm

und speichere das File unter "sound1.ram"

Verlinken solltest Du nun die Textdatei auf der Page. Wenn jemand den Sound herunterladen möchte, bekommt nur Deine "Textdatei" mit der Endung .ram und diese ist ja grad mal 1 kb groß. Sinnvoll ist es natürlich, den "Text-Dateinamen" anders zu nennen als dein Soundfile.

Larry
Bei deinem Vorschlag ist zwar die Textdatei auf dem Computer aber anschliessend kann man diese mit "Öffnen mit Editor" öffnen und sieht die Streamadresse.

Die beste Lösung wäre noch die Stream URL mit einem Java-Script zu verschlüsseln. Siehe z.B. Yayin Online Türkei. Dort wird jeder Stream mit einem Java-Script verschlüsselt und bekommt eine Session ID.
 
#7
Nur mal so nebenbei: Wer will jeden (Audio-)Stream aufnehmen:

Entweder über den Eingang der Soundkarte (am besten noch digital) oder mit Virtual Audio Cable. Im Streamplayer Virtual Cable als Output Device angeben und in der Aufnahme Software das Virtual Cable als Input Device - fertig!

Grüße Radiotime
 
#8
Auch dieses Programm kann alle Streams aufnehmen (behauptet zumindest der Hersteller):
Achtung Aufnahme! Internetradio einfach mitschneiden
[10.12.2003 - 12:03 Uhr]

Hamburg (ots) - Jetzt kann man seinen Lieblings-Song aus dem
Internet-Radio nicht nur anhören, sondern auch aufnehmen. Was in
Jugendtagen eine komplizierte Fingerübung am Radio-Kassettenrekorder
war, ist nun am Computer viel einfacher. Ein Aufnahmeknopf in der
neuesten Version des phonostar-Players ermöglicht den Mitschnitt von
Internetradio- Programmen.

Die Software spielt sämtliche gängigen Audiostreams der
Internetradios ab. Mitgeschnitten werden Musik oder Sprache im
platzsparenden MP3- oder im WAV-Format. Dabei kann der Nutzer
bestimmen, in welcher Qualität aufgenommen werden soll (Hörspiel,
Musik). Wie viel Minuten Radioprogramm auf die Festplatte des Nutzers
passen, zeigt der phonostar-Player an. Den gesamten Leistungsumfang
bekommt der Nutzer kostenlos. Wer an seinem PC etwas anderes zu tun
hat, wenn der Lieblings-Song oder ein Hörspiel läuft, schneidet jetzt
einfach mit und hört später. Die aufgenommenen Dateien können auch
auf CDs gebrannt oder auf einen MP3-Player übertragen werden.

Über 1.700 Radiosender aus 80 Ländern empfängt der
phonostar-Player. Die umfangreiche Datenbank ermöglicht eine
intelligente und detaillierte Suche nach Sendern, Ländern oder
Stilrichtungen wie Rock, Soul, Klassik oder Techno. Die leicht zu
installierende und intuitiv zu bedienende Software ist ab dem 22.
Dezember mit dem Aufnahmeknopf ausgestattet. Der Download ist unter
www.phonostar.de möglich. Das redaktionelle Angebot auf der
phonostar-Webseite bietet dazu noch umfangreiche Informationen zu
Radiosendern, Programmtipps und Neuigkeiten aus der Radio-Szene.


Über phonostar

Die phonostar GmbH entwickelt und vertreibt mit dem
phonostar-Player eine übersichtliche und kostenlose PC-Software zum
Anhören von Radioprogrammen im Internet. Werbungtreibende Unternehmen
passen den phonostar-Player mit seiner austauschbaren Oberfläche
(Skin) an ihr Corporate Design an und erhalten so ein innovatives
Kommunikationsmedium. Gleichzeitig übermitteln sie Nachrichten oder
Produkt-Informationen in ein Fenster des Players. Somit bindet das
Unternehmen seine Kunden enger an sich und bietet mit zusätzlichen
Informationen einen besseren Service.

ots Originaltext: phonostar GmbH
 
#9
Streaming-Adresse verbergen bringt nichts

Alle Tricks in Sachen "Verhindern" sind ergebnislos, wnn jemand, wie ich, Stereoanlage und ein kleines Mischpult angeschlossen hat und mit WAVELAB oder ähnlichen Programmen die Takes einfach mitschneidet:)
LG REDMOD
 
#10
alle tricks sind genauso ergebnislos wenn ich das radio anschalte, so gut wie alle anderen verbindungen ins web kappe und dos-fenster oeffne:"netstat /n <enter>"eingebe.

dann sollte ich recht einfach sehen, welche der IP's das radio ist (mit Port), schreib das ab und geb es bei streamripper (32?) ein.

ist prinzipiell in meinen augen alles ne menge aufwand, die jeder, der nen bischen ahnung hat mit leichtigkeit umgeht auf die digitale oder eben von redmod erwaehnte analoge weise.

es gibt auch mehrere programme (Total Recorder noch ausser das bereits genannte), die alles aufnehmen, das der rechner abspielt (installiert das bloss nicht, wenn ihr webradio mit dem rechner macht, das krallt sich alle soundeinstellungen).
nachteil von solchen Programmen ist natuerlich, dass sie das ganze reencoden, also weitere qualitaet verloren geht, streamripper selber speichert meines wissens direkt den stream so ab, wie er gesendet wird.

streamripper selber kann der shoutcast server aber abweisen, wenn sich das proggi als sich selber ausgibt, wenn sich streamripper als winamp ausgibt.....
ist sicher nervig, wenn man einen guten stream in 128 kps oder hoeher anbietet und ne menge leute einfach per streamripper die songs rausschneiden anstatt radio zu hoeren, d.h. die lassen zig stunden, wo sie nicht da sind radio laufen und der streamripper schneidet feinsaeuberlich jeden song als mp3 zurecht und die werbung raus.

aber das mit ip- adresse verbergen: das klappt nicht wirklich.
moeglichkeiten waeren vielleicht noch:
- unter 128kps gehen - wollen die meisten nicht
- id-tag, was gespielt wird weg, dann weiss der ripper nicht, wann naechster song anfaengt
- mix programm rein, dass die pausen zwischen den songs killt und nen kurzen uebergang von song zu song macht.

ansonsten, wenn sich jemand die komplette sendung aufnimmt um sie spaeter zu hoeren, weil er/sie nicht da ist - das waere mir egal.

-madrego-
 
#11
@Madrego: Wie unten schon geschrieben, bei MP3-Streams zeigt Winamp bei den Titelinformationen gleich die direkte Adresse an, die man nur noch im StreamRipper eingeben müßte. Es braucht dazu eigentlich nicht mal StreamRipper. Gibt sich mein Opera auch als Opera aus (kann man ändern), zeigt mir der ShoutCast-Server keine Status-Seite an, sondern bietet mir gleich an, den Stream abzuspeichern. :)

Eine andere u.U. wirkungsvolle Methode, die ich schon bei einigen Sendern gesehen habe, Titelinformationen erst einige Sekunden nach dem Song-Start neu anzuzeigen. Dann nämlich werden die einzelnen Tracks vom StreamRipper entsprechend falsch gecuttet und die ganze Aktion für die "Song-Downloader" nutzlos. Oder eben die Songs wie im richtigen Radio crossfaden lassen.Klingt eh viel runder und angenehmer...

Wrzlbrnft - der sich jetzt noch die letzten 24 Stunden XXL aufnimmt, und zwar via RealAudio-Stream downloaden
 
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