Ostseewelle: Entwicklung zum reinen Chartsender?!


s.matze

Gesperrter Benutzer
Müssten nicht gerade dann, wenn mehr Menschen den ganzen Tag zuhause zubringen, die Nutzungszahlen (insbesondere die Nutzungsdauer und Stundenreichweite vormittags/mittags/nachmittags) steigen, weil sich der Arbeitsbeginn nach hinten rausschiebt und die Fahrten von und zur Dienststelle entfallen? Zumindest war das 2020 die Begründung für die damals teilweise starken Anstiege tagsüber und die Einbrüche am Morgen:

"Während des ersten Lockdowns im Frühling 2020 gab es die erste sichtbare Veränderung. Somit verloren die Radiosender merklich an Reichweite zu bisher beliebten Zeiten. Dies wurde aber durch eine längere Hördauer relativiert. Ausschlaggebend für dieses Ereignis war der stark gesunkene Pendlerverkehr in den Morgen- und Abendstunden. Dafür stieg die Reichweite allerdings am späten Vormittag und in der Mittagszeit enorm an."

"Auch nach dem ersten Lockdown 2020 blieb die Radio-Nutzung verändert und kehrte nicht zu ihrer ursprünglichen Form zurück. Somit verstärkte sich die Nutzung über den gesamten Vormittag bis Mittag. Ebenso kam noch der spätere Nachmittag und der frühe Abend zu den reichweitenstärksten Zonen hinzu."


"...täglich länger Radio gehört, was sich während der Krise auch etwas intensiviert hat. Auch die Nutzungssituation hat sich während der Corona-Krise verändert: Es wird deutlich häufiger zu Hause Radio gehört."

 

Auge01

Benutzer
Da die Verweildauer ja gleich geblieben ist (254 Minuten), was 6 Minuten weniger als letztes Mal ist, kann man es auch nicht darauf schieben, dass die Leute weniger am Stück Radio hören. Muss also ne Abwanderung vom Radio geben, anders kann ich’s mir nicht erklären.
 
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