Wie war SDR1?


Wolfgang Seiler bei SWR4? Ich kenne den SWR von außen und von innen zumindest so, dass mir dieser Name eigentlich ein Begriff sein sollte.
Kann jemand diese Bildungslücke schließen, welche Sendungen er moderiert (bzw. moderiert hat)? Seltsam ist auch, dass im Internet außer einigen Autogrammkarten zu diesem Namen nichts zu finden ist.
 
Wolfgang Seiler bei SWR4? Ich kenne den SWR von außen und von innen zumindest so, dass mir dieser Name eigentlich ein Begriff sein sollte.
Kann jemand diese Bildungslücke schließen, welche Sendungen er moderiert (bzw. moderiert hat)? Seltsam ist auch, dass im Internet außer einigen Autogrammkarten zu diesem Namen nichts zu finden ist.
@Festnetzfreak: Ob er noch beim SWR tätig ist, weiß ich nicht. Wenn man bei Google schaut und sich die Autogrammkarten anschaut, erkennt man auch das Logo von SWR 4. Kann man hier gut sehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine grauen Zellen erinnern sich dunkel an eine interessante Werbung, die - es muss wohl Mitte bis Ende der 1980er gewesen sein - regelmäßig im Radio ausgestrahlt wurde, auch im SDR1. Der Spot war als Sprachgesang gestaltet, da ging es wohl um Werbung fürs Spedtionsgewerbe. Es fing unfgefähr so an "Gestern war ich meinem Laster unterwegs, voll mit bayerischem Bier"...und am Ende hörte man einen Männerchor der über Brummifahrer sang, eine Textpassage lautete "Brummis schaffen alles.." (oder so). Kann sich noch jemand an diese Radiowerbung erinnern?
 
da ging es wohl um Werbung fürs Spedtionsgewerbe. Es fing unfgefähr so an "Gestern war ich meinem Laster unterwegs, voll mit bayerischem Bier"...und am Ende hörte man einen Männerchor der über Brummifahrer sang, eine Textpassage lautete "Brummis schaffen alles.." (oder so).
Nicht schlecht, die grauen Zellen!
Hier ist der Spot, Motiv "Brummi", 1977
 

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@DelToro: Genau, das war der Spot. Aber dass der schon seit 1977 gelaufen sein soll? 1977 war ich noch zu jung, um nich an sowas zu erinnern. Kenne ihn noch von Mitte bis Ende der 1980er. Nur meine ich, dass der Chorgesang in der mir bekannten Version durch einen reinen Männerchor, aber viel tiefere Lage, gewesen wäre. Danke auch an alle, die das Forum am Leben erhalten.
 
Danke an euch alle für diesen Thread. Habe gerade zum ersten Mal seit vermutlich 30 Jahren das Hutzelmännle wieder gehört, das ich völlig vergessen hatte, und kämpfe mit den Tränen. Da kommen Kindheitserinnerungen hoch.
An SDR1 hat mich immer die gefühlte Dualität der Zielgruppe fasziniert. Tagsüber war (für mein Empfinden) ganz klar die Hausfrau die Zielgruppe. Irgendwann zwischen 18.00 und 20.00 (die Erinnerung wird langsam dünn) dann wurde es meist anspruchsvoll. Ruf Heidelberg 27167 ist wohl das beste Beispiel dafür. Irgendwer hatte sich vermutlich ausgerechnet, dass die Zielgruppe "Hausfrau" sowieso vor dem Fernseher sitzt und von anspruchsvollem Programm nicht mehr vergrault werden kann.
Auch das Spätabendprogramm nach 22.00 Uhr hatte ein paar Perlen zu bieten. Zu der Zeit, als ich SDR1 gehört habe (ca. 1985...1993), gab es 22.05-22.15 Sport und dann z.B "Aus der Residenz des Rechts" mit Michael Reisenberger (allein der Titel!) oder "Notizen aus der DDR".
Ca. 1993 hat mich der mittlerweile gereifte Musikgeschmack dann zu SDR3 getrieben.

Ein bisschen des Anspruchs, den SDR1 hatte, ist bei SWR2 erhalten geblieben. Das hat aber - man erlaube mir abzuschweifen - eine gewisse Tradition. Dem SDR3 Club bin ich wohl 1995 oder 1996 beigetreten. Der SDR war am Anfang wohl etwas überrollt und verschickte das SDR-Magazin an alle Clubmitglieder. Selbiges bestand aber größtenteils aus dem Programm von (damals) S2, was an der Zielgruppe voll vorbeiging. Nach ein paar Monaten rang man sich dann zu einem eigenen Clubmagazin durch. Aber wie gesagt, ich schweife ab.

Mittlerweile habe ich mir zu Hause das Radiohören abgewöhnt. Im Auto läuft meist SWR2 - und ich hoffe jeden Tag, dass der gigantische Aufwand (Wortbeiträge länger als 90 Sekunden!) für das Nischenprogramm noch lange betrieben werden möge. DLF bliebe noch, aber die sind so völlig humorlos (der Klassiker: "...und nun alle Staus ab 12 km Länge"). Thomas Schmidt wäre dazu bestimmt ein netter (und Matthias Holtmann ein böser) Spruch eingefallen.
 
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