YouTube-Musikvideos für Webradio nutzen?

Cavemaen

Benutzer
... aus welchem Grund sollte man schon Kindern die Gehörgänge mit kompremierten Dateien und gefühlten 90% Klirrfaktor zerstören?

Die kastrierten Dateien von Musikvideos sind bereits so malträtiert worden, damit diese für den Download ungeeignet sind.

Dafür haben zum Teil schon sprechende Teddy's, Puppen, Kinder-Telefone aus belasteten bunten Kunststoffen mit Karaokeanlagen und Plapperphone aus fernöstlichen Fischdosenfabriken gesorgt, dass jede Art von Qualität unserem Nachwuchs abhanden kommt und später genau dieser asiatische Industriemüll weiter unsere Regale (und Ramschgestelle bei Aldidl & Co) füllen und binnen kürzester Betriebszeit unsere Müllverbrennungsanlagen füttern.

R.
 

iro

Benutzer
... aus welchem Grund sollte man schon Kindern die Gehörgänge mit kompremierten Dateien und gefühlten 90% Klirrfaktor zerstören?
Sind unsere gealterten Ohren denn nicht auch bereits durch Mittelwellenklang, UKW-Rauschen, Vinylknistern schlecht gemasterter Platten (abgespielt auf Plastik-Plattenspielern mit Batteriebetrieb), Mono-Schellackplatten und Dolby-Kassetten genau so zerstört worden? Wir sind doch alle nicht als Hi-Fidelisten auf die Welt gekommen!
Und uns hat die Mittelwelle damals auch gereicht - es war doch die Musik, die wichtig war. Für mich gehört bei The Who - Who are you bis heute der Fadingeinbruch meiner damaligen Kassettenaufnahme des Stücks von der RTL208 Mittelwelle mit dazu. Ich hab das heute zwar in guter Qualität - aber den Fadingeinbruch vermisse ich immer noch... :D
Und dann noch diese damaligen "Ohrhörer" (mono, die weißen mit dem 1m Kabel und dem Klinkenstecker, für 2,50 bis 6DM)....

Obwohl also meine Ohren damals schon zerstört worden sein müssten, bin ich immer noch in der Lage, beim direkten Vergleich die bessere Aufnahme zu erkennen. ;)
Ich muss aber gestehen: Rauschen, fading und beschnittenen Frequenzbereich empfinde ich immer noch als weniger schlimm wie ein Musikstück in </=128 kbit/s mp3...
 
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